FLUCHT, MIGRATION UND MENSCHENRECHTE – EINE DEBATTE IN ZUMIKON
Flucht, Migration und Menschenrechte – eine Debatte in Zumikon – mit dem renommierten Experten für Fragen des Asyls und der Migration in Europa – mit Blickwinkel auf die Schweiz – mit Herrn Gerald Knaus
Zur Person
Herr GERALD KNAUS ist Gründungsdirektor der Denkfabrik European Stability Initiative (ESI). Er ist ein international bekannter Experte. Er berät Regierungen und Institutionen in Europa bei den Themen Flucht, Migration und Menschenrechte. Er ist auch Gründungsmitglied des European Council on Foreign Relations. Massgeblicher Initiator des Flüchtlingspakts zwischen der Türkei und der EU. Auszeichnungen 2020 Bruno-Kreisky-Preis für sein Buch: Welche Grenzen brauchen wir? 2021 Karl-Carstens-Preis. Bundesakademie für Sicherheitspolitik – Laudatio von der ehemaligen US-Aussenministerin Madeleine Albright. Beratung der EU-Kommission und der deutschen Regierung. Ein gern gesehener Gast bei: Sternstunde Philosophie; Markus Lanz (deutscher Fernsehmoderator), Teilnehmer bei der Akademie der Neuen Zürcher Zeitung NZZ.
Zum Anliegen
Kein anderes Thema hat die europäische Politik in den letzten Jahren so beeinflusst wie die Debatte um Geflüchtete, Asyl und Migration. Dabei wird die Diskussion dominiert von Schlagworten, falschen Tatsachenbehauptungen und Scheinlösungen. Gerald Knaus erklärt, worum es tatsächlich geht, und zeigt, dass humane Grenzen möglich sind. Nach Aussage der Frankfurter Allgemeine Zeitung widerlegt Knaus sowohl linke wie auch rechte Mythen der Migrationsdebatte. Die Süddeutsche Zeitung empfiehlt Knaus Bücher zu lesen, wer in der Migrationsdebatte mitreden und -denken möchten. In seinem neuen Buch: Welches Europa brauchen wir? (2025), greift Knaus das Thema Europa auf: Europafeindliche Politiker und Politikerinnen greifen nach der Macht, Russland führt den grössten Krieg seit 1945 und die Angst vor unkontrollierter Migration spaltet unsere Demokratien. Die europäische Ordnung, Friede und Wohlstand sind so bedroht wie seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr. Notwendig ist eine überzeugende Vision für Europa, die umgesetzt in Politik, Mehrheiten für ein Europa ohne Kriege, politische Gefangene und Folter bedeutet.
Was bedeuten diese globalen Vorausserzungen für die persönliche Orientierung wie auch für die Schweiz und unser Handeln in unserer Gemeinde? Das diskutieren wir an unserer Veranstaltung in Zumikon – am:
- Datum: 5. Mai 2026, von 19.30 – 21.00 Uhr; Veranstaltung mit Herrn Gerald Knaus (Türöffnung 19.00 Uhr)
- Moderation: Prof. Dr. G. D’Amato, Direktor Schweiz. Forum für Migration- und Bevölkerungstudien der Universität Neuchâtel
- Ort: Kirchgemeindesaal, Gemeinschaftszentrum, Dorfplatz 11, 8126 Zumikon
- Freier Eintritt, freiwillige Kollekte
Vortrag, Befragung durch die Moderation, anschliessend Diskussion mit den Besuchern und Besucherinnen.