Die von den GRÜNEN lancierte Volksinitiative „Bezahlbar UND ökologisch wohnen“ hat Ende Februar das Sammelziel erreicht. Die knapp 4000 Unterschriften werden am Mittwoch, dem 3. März, vor Beginn der Gemeinderats-Sitzung um 16.45h vor dem Ratshaus an Stadtpräsidentin Corine Mauch übergeben.

Die städtischen GRÜNEN reagieren mit ihrer Initiative auf das Dilemma, dass zur Erreichung der Energieziele der 2000-Watt-Gesellschaft vermehrte Sanierungen am bestehenden Wohnraum nötig werden, was sich Mietpreis-treibend auswirken könnte. Die Initiative verlangt im Sinne einer allgemeinen Anregung, dass die Stadt Zürich eine öffentlich-rechtliche Stiftung mit eigener Rechtspersönlichkeit gründet. Die Stiftung soll preisgünstige und ökologisch vorbildliche Wohnungen und Gewerberäume in der Stadt Zürich erhalten und schaffen. Sie kann dazu Liegenschaften kaufen und sanieren oder neu bauen. Sie ist gemeinnützig und ohne Gewinnabsicht. Das Stiftungskapital beträgt 80 Millionen Franken.
Die Sammlung der Unterschriften verlief reibungslos. Das Wohnungsthema brennt der Stadtzürcher Bevölkerung ganz offensichtlich unter den Nägeln. Die Initiative will dafür sorgen, dass der Bestand an ökologisch (gleichbedeutend mit qualitativ) hochwertigen und dennoch bezahlbaren Wohnungen in der Stadt deutlich gesteigert werden kann.