Die GRÜNEN begrüssen das klare Resultat bei der Selbstbestimmungsinitiative. Die Gesetzesänderung führt dazu, dass alle Menschen in ihren gewohnten Räumen Sterbebegleitung in Anspruch nehmen können. Auch Menschen, die nicht mehr die Kraft für einen Ortswechsel haben, können nun unabhängig von Alters- und Pflegeinstitutionen selbstbestimmt aus dem Leben scheiden.

Florian Heer, Vizepräsident der GRÜNEN des Kantons Zürich, sagt: »Endlich ist die Selbstbestimmung am Lebensende für alle Menschen gewährleistet. Wir begrüssen es, dass die Stimmbevölkerung die Rechte der einzelnen Menschen höher gewichtet als die Anliegen der Institutionen und Führungspersonen.« Der Bundesgerichtsentscheid zur Selbstbestimmung am Lebensende ist endlich auch im Kanton Zürich umgesetzt.

Lehrpersonal: 2. Anlauf mit einer schlankeren Variante?
Mit Bedauern nehmen die GRÜNEN zur Kenntnis, dass der Lehrpersonal-Kompromiss abgelehnt worden ist. Er hätte dazu geführt, dass alle Lehrpersonen im Kanton Zürich sich mehr auf ihre Kernaufgabe, die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern hätten konzentrieren können. Dieses Anliegen ist in der Bevölkerung breit abgestützt.

Leider hat die Gegenkampagne den Stimmberechtigten Sand in die Augen gestreut. Anders als darin suggeriert worden ist, hätte keine Lehrperson mehr Lohn erhalten, aber mehr Zeit für zentrale pädagogische Aufgaben erhalten. Doch der Preis dafür war den Referendumsgemeinden offenbar zu hoch. Für die GRÜNEN ist das Thema nicht abgeschlossen. Fraktionspräsident Thomas Forrer sagt: »Qualität im Klassenzimmer gibt es nicht gratis. Darum gilt es jetzt eine schlankere Lösung zu prüfen, damit zumindest die Klassenlehrpersonen zeitlich entlastet werden.«