Vorstösse zum Umweltbericht 2018

Mo 14.01.19

Medienmitteilung der Grünen Kanton Zürich

Der Umweltbericht des Zürcher Regierungsrates 2018 zeigt ein katastrophales Bild der Zürcher Umwelt. In praktisch allen Bereichen stagniert oder verschlechtert sich die Umweltsituation und die Klimapolitik ist durch Stillstand und Untätigkeit der Regierung geprägt. Die Grünen haben diesen Umstand scharf kritisiert (vgl. Medienmitteilung vom 29. November 2018).

Mit der Kritik alleine ist der Umwelt im Kanton Zürich nicht geholfen. Die Grünen haben deshalb heute ein Vorstosspaket (eine Parlamentarische Initiative, vier Postulate und eine Anfrage) zum Umweltschutz im Kanton Zürich eingereicht.

Um die Klimaziele zu erreichen wird mit einer Änderung des Energiegesetzes eine verbindliche Reduktion des CO2 Ausstosses pro Person auf auf zwei Tonnen bis 2030 und auf null Tonnen bis 2050 gefordert.

Zur Biodiversität fordern die Grünen den Regierungsrat auf, in den Naturschutzgebieten, die Inventare der Pflanzen-. Tier- und Pilzarten zu aktualisieren, um den Unterhalt in diesen Gebieten qualitativ zu verbessern.

Der Vorstoss zur Ammoniakimmissionsreduktion soll die Waldbodenqualität verbessern.

Bei der Veloinfrastruktur soll ein Bericht aufzeigen, wie der Veloanteil am Verkehr erhöht und so die Verkehrsnetze entlastet werden können.

Die Reduktion der CO2 Belastung soll im Kanton Zürich auch durch Rückgewinnung aus der Luft vorangetrieben werden.

Und bei der Lärmbelastung soll sich der Regierungsrat dazu äussern, ob er gewillt ist, an der Entwicklung von «Lärmblitzern» mit zu arbeiten.

Martin Neukom hat an der MV die junge Greta Thunberg zitiert: "Sie sprechen immer nur davon weiterzumachen, mit denselben schlechten Ideen, die uns in diese Misere gebracht haben." Die heute eingereichten Vorstösse schliessen an die Vorstösse der Grünen zum Klimawandel an. Die Grünen zeigen auf, wie und wo im Umwelt- und Klimaschutz gehandelt werden kann. Wir werden weiterhin auf allen Ebenen neue Ideen aufgreifen und Vorstösse zu diesen Themen einreichen, damit der Ausweg aus dieser Misere gelingt.