Umweltverantwortungs-Initiative

Klimakrise, Artensterben: Sie sind real. Und dennoch setzt die Politik weltweit noch immer auf die Devise «abwarten und Tee trinken», mit immer dramatischeren Folgen. Mit der Umweltverantwortungsinitiative fordern die Jungen Grünen, dass die Schweiz endlich vorangeht und die Belastungsgrenzen der Erde nicht mehr überschreitet. Wir unterstützen sie dabei. Du auch? Dann unterschreibe die Umweltverantwortungsinitiative noch heute.

Die Übernutzung von Boden und Wasser, immer grösserer Ressourcenverbrauch, Abholzung von Wäldern, Massentierhaltung und die Verbrennung fossiler Brennstoffe haben zu einer ganzen Reihe von Umweltkrisen geführt, die unsere Lebensgrundlagen bedrohen. Die Schweiz verfehlt ständig ihre Umweltziele. Trotzdem handeln der Bundesrat und das Parlament nicht.

Umwelt als Rahmen der Wirtschaft: Halten wir die planetaren Grenzen ein!
Die Klima- und die Biodiversitätskrise sind Folge davon, dass wirtschaftliche Profitinteressen immer wieder über den Umweltschutz gestellt werden. Die Umweltverantwortungsinitiative verlangt deshalb, dass wir die Umwelt priorisieren. Sie soll den Rahmen für Wirtschaft und Gesellschaft bilden. Dabei sollen die wissenschaftlich definierten «planetaren Grenzen» eingehalten werden.

Die planetaren Grenzen sind ein wissenschaftliches Konzept und zeigen die Belastungsgrenzen der Erde auf. Sie definieren einen sicheren Handlungsspielraum. Es gelten klare Grenzwerte in den Bereichen Klima, Artensterben, Abholzung und Verschmutzung von Luft, Wasser und Böden.

Ein zukunftsweisender Weg, eine sozial verträgliche Umsetzung
Die Umweltverantwortungsinitiative verlangt, dass die zum Schutz der Umwelt getroffenen Massnahmen im In- und Ausland sozialverträglich umgesetzt werden. Da ein Grossteil der Schweizer Umweltbelastung im Ausland geschieht, bezieht die Initiative Importe mit ein. Angesichts der Dringlichkeit müssen die planetaren Grenzen innerhalb von zehn Jahren eingehalten werden.