Raumplanung & Kulturlandschutz

Ziele

Raumplanung ist Politik der sehr langfristigen Art. Darum ist es besonders wichtig, diese auf Jahrzehnte und darüber hinaus zu denken. Zersiedlung ist kaum mehr rückgängig zu machen und auch der erzeugte Mehrverkehr ist später schwierig zu vermeiden. Die Natur bleibt in ihrer Vielfältigkeit erhalten und der Landwirtschaft bleibt Kulturland zur Bewirtschaftung. Die bauliche Entwicklung soll deshalb durch Verdichtung in den Zentren stattfinden. Ausreichende Frei- und Grünräume schaffen urbane Lebensqualität, versiegelte Flächen werden wo immer möglich reduziert. Es werden Massnahmen getroffen für Durchmischung und gegen Trends der Gentrifizierung.

Nächste Schritte

  • Ein Mehrwertausgleich wird eingeführt zur Finanzierung der Verdichtung und der Gestaltung des öffentlichen Raums.
  • Es werden Massnahmen getroffen, um Neueinzonungen zu reduzieren.

Grünes Engagement

Mit der Kulturland-Initiative von 2012 haben wir Grünen das Thema im Kanton Zürich auf die politische Agenda gebracht. Wir setzen uns gegen zusätzliche Einzonungen ein.

Grüne Forderungen

  • Kulturland muss wirkungsvoll vor Überbauung geschützt werden.
  • Wertvoller Humus darf nicht auf der Deponie landen, sondern muss zur Aufwertung von belasteten Böden verwendet werden.
  • Umsetzung des Raumordnungskonzepts (ROK), wonach 80 % der Siedlungsentwicklung in den Zentren stattfinden soll.
  • Ein Mehrwertausgleich von 50 % bei allen Zonenänderungen. Damit tragen die Grundeigentümer dazu bei, dass die Verdichtung sozial- und umweltverträglich gelingt.
  • Städte und Gemeinden verkaufen kein Land mehr. Landbesitz der öffentlichen Hand wird nur im Baurecht abgegen

Bild: ChrisJean / photocase.de