Erdgas – ein nicht erneuerbarer Energieträger in Pfäffikon

Stellungnahme der GP Pfäffikon zur geplanten kommunlaen Ergasversorgung

Erdgas ist wie Erdöl ein fossiler Energieträger, dessen Ressourcen nicht unendlich sind. Bei derVerwendung fallen nur unwesentlich weniger CO2 Emissionen als bei Erdöl an. Erdgas ist keine innovative Technologie und die 100%-ige Auslandabhängigkeit bleibt bestehen. Viel sinnvoller sind Investitionen zur Reduktion des Energieverbrauchs, z.B. durch die Förderung von Minergie-Häuser, Sonnenkollektoren, Solarzellen, Holzfeuerungen usw., die zudem Wertschöpfung für das einheimische Gewerbe generieren. Erdgas verteuert sich parallel zum Erdölpreis. Die GP ist der Meinung, dass es nicht Aufgabe der Gemeinde sein soll Anbieter für Erdgas zu werden. Dies können private Firmen genauso gut. Der Pfäffiker Steuerzahler soll nicht das Risiko für die vorgesehenen Investitionen tragen. Denn es ist bei Weitem nicht sicher, dass soviel Erdgas nachgefragt wird, wie von der Werkkommission heute prognostiziert wird. Es ist auch sehr fraglich, ob das Vorhaben kompatibel ist mit den Anforderungen des Labels Energiestadt.

Die GP Pfäffikon lehnt den Bau der Erdgasversorgung auf Gemeindekosten ab.


Die Vorlage wurde am 9.9. 2007 mit 1051 zu 547 angenommen. Die GP hat im Vorfeld mit einer wesentlich deutlicheren Annahme gerechnet, waren doch ausser der GP und den Grünliberalen keine weiteren Parteien gegen die Vorlage und wurde weder von der GP noch von den Grünliberalen aktiv gegen die Vorlage geworben. In diesem Sinne können wir mit dem Resultat trotz Ablehnung mehr als zufrieden sein.