Sanierung Schulhaus Mettlen (Minergiestandard)

Der Antrag Minergiestandard Mettlen wurde an der Gemeinderversammlung vom 24.3.2014 mit 80 zu 7 Stimmen abgelehnt.

Pressemitteilung zur Gemeindeversammlung vom 24.03.2014

Neubauten müssen energetisch höheren Anforderungen entsprechen

Die Grüne Partei hat an der letzten Parteiversammlung die Parolen für die Gemeindeversammlung vom 24. März 2014 gefasst.

Die Vorlage zur familienergänzenden Betreuung von Kindern im Vorschulalter wird befürwortet. Die Unterstützung durch die Gemeinde für einkommensschwache Familien ist eher bescheiden. Bei mittleren Einkommen kann es sehr wohl eintreten, dass der grösste Teil des zweiten Erwerbseinkommens für die Betreuung der Kinder aufgewendet werden muss. Die Vorlage ist deshalb als pragmatische und massvolle Umsetzung der familienergänzenden Betreuung von Kindern zu bezeichnen.

Die Vorlage zur Schulraumerweiterung Mettlen wird grundsätzlich ebenfalls unterstützt. Die Grüne Partei bemängelt aber, dass energetisch kein zeitgemässer Neubau erstellt werden soll. Nach Aufgabe des Energiestadt-Labels durch die Gemeinde (erste Gemeinde, welche diese Label wieder zurückgegeben hat) wurde vom Gemeinderat erklärt, dass man mit Taten und nicht mit Labels überzeugen wolle. Dieser Tatbeweis wird mit dem Neubau beim Mettlenschulhaus überhaupt nicht erbracht. So wird beim Neubau explizit darauf verzichtet, dass ein allfälliges Minergie-Label erlangt werden soll. Die Grüne Partei ist ganz klar der Meinung, dass die Gemeinde eine Vorbildfunktion wahrnehmen muss. Die beste Energie ist die gar nicht verbrauchte Energie. Der Neubau soll deshalb gemäss den Label-Anforderungen (mindestens Minergie, besser Minergie-P oder Minergie-P-Eco) gebaut werden. Alle Neubauten sollten diese Anforderungen erfüllen. Auch bei Schulhaussanierungen soll dies angestrebt werden. Der neue Schulraumtrakt wird etliche Jahrzehnte genutzt werden und er soll nicht schon nach wenigen Jahren energetisch veraltet sein.