Klimasession im Kantonsrat am 29. Juni 2020

Die Klimakrise duldet keinen Aufschub! Darum machen wir GRÜNE vorwärts. An der Klimadebatte vom 29. Juni 2020 wurden unsere fünf untenstehenden Vorstösse im Kantonsrat behandelt und an den Regierungsrat überwiesen. Damit ist es aber noch nicht getan. Wir GRÜNE haben bereits weitere klimapolitische Vorstösse eingereicht, um das Netto-Null-Ziel im Kanton Zürich zu erreichen.

 

Grosse Solaranlagen müssen stärker gefördert werden!

Soll der Ausstieg aus den fossilen Energien gelingen, muss die Solarenergie gefördert werden. Wir GRÜNE setzen uns deshalb für den schnellen Zubau grösserer Solaranlagen ein und haben eine entsprechende Motion eingereicht. Der Bau der Solarstromanlagen ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern fördert auch den Wirtschaftsstandort, da mehr als 50% der Wertschöpfung regional bleibt.

 

Es braucht eine bessere Anpassung an den Klimawandel!

Die Auswirkungen des Klimawandels stellen eine Gefahr für Mensch, Natur und Infrastruktur dar. Die lokalen Herausforderungen sind dabei sehr unterschiedlich. Darum fordern wir GRÜNE, dass planungsrechtliche Möglichkeiten geschaffen werden, damit die Gemeinden griffige Massnahmen gegen lokale Gefahren umsetzen können.

 

Es braucht einen Masterplan Dekarbonisierung!

Wir GRÜNE verlangen, dass der Regierungsrat einen Masterplan zur Dekarbonisierung erarbeitet. Dieser vollständige Ausstieg aus den fossilen Energien ist nötig, um das Klima zu stabilisieren. Wir fordern eine klimaverträgliche Gesellschaft und Wirtschaft ohne CO2-Ausstoss.

 

Die Pariser Klimaziele müssen im Energiegesetz verankert werden!

Um den Klimavertrag von Paris einzuhalten, muss der CO2-Ausstoss auf Netto Null gesenkt werden. Wir GRÜNE fordern, dass dieses Reduktionsziel auch im kantonalen Energiegesetz verankert ist. Dadurch kann sich die gesamte kantonale Energiepolitik auf dieses Ziel ausrichten.

 

Wir fordern Klarheit über die Klimaverträglichkeit von Gesetzen!

Die kantonalen Gesetze dürfen die fortschreitende Erwärmung des Klimas nicht vorantreiben. Deshalb fordern wir GRÜNE, dass die gesetzlichen Grundlagen auf ihre Verträglichkeit mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens beurteilt werden. Der Regierungsrat soll für jeden Gesetzesentwurf aufzeigen, welche Auswirkungen die neuen Bestimmungen auf das Klima haben.