Landwirtschaft

Ziele

Die landwirtschaftliche Produktion wird nachhaltig gesichert. Dazu muss das Kulturland erhalten bleiben und ein Wandel in der Bewirtschaftung stattfinden, damit die Qualität der Böden nicht verloren geht. Heute arbeitet die Landwirtschaft in weiten Bereichen nicht naturverträglich. Schädliche Umwelteinflüsse und Emissionen durch die Landwirtschaft müssen auf ein Minimum reduziert werden, um den Biodiversitätsverlust und die Klimaerwärmung zu stoppen. Überhöhte Tierbestände und der Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln und Kunstdünger sind nicht nachhaltig und schädigen die Umwelt. Wir wollen eine Landwirtschaft, die gesunde, umweltverträgliche Lebensmittel produziert. Dafür braucht es ein radikales Umdenken in der Landwirtschaft und eine entsprechende Anpassung der Ausbildung.

Nächste Schritte

  • Die landwirtschaftliche Fläche im Kanton Zürich bleibt erhalten. Wir bekämpfen grundsätzlich Einzonungsbegehren auf fruchtbarem Ackerland.
  • Die landwirtschaftliche Ausbildung im Kanton Zürich muss neu ausgerichtet werden.
  • Der Tierbestand soll dem Hofkreislauf entsprechend angepasst werden (ressourcenschonende Landwirtschaft).
  • Der Einsatz von umweltschädlichen Pestiziden wie Glyphosat muss gestoppt werden.

Grünes Engagement

Mit der Kulturlandinitiative ist es uns gelungen, einen Kulturwandel in der Raumplanung im Kanton Zürich einzuleiten. Nicht nur in der kantonalen Planung, auch kommunal haben Einzonungsbegehren auf fruchtbarem Boden heute einen schweren Stand. Zudem haben wir mit der Kulturlandinitiative erreicht, dass mittlerweile der auf Baustellen abgetragene Humus nicht mehr deponiert, sondern zur Bodenverbesserung verwendet wird. Mit einer Standesinitiative fordern wir das Verbot des Einsatzes von Glyphosat.

Grüne Forderungen

  • Erhalt der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Quantität und Qualität
  • Förderung von boden- und gewässerschonenden technischen Innovationen
  • Stopp dem Verlust der Biodiversität
  • Reduktion des Einsatzes von synthetischen Pflanzenschutzmitteln, Kunstdünger und Antibiotika
  • Verzicht auf Futtermittelimporte
  • Förderung von Biolandbau und alternativen, umweltschonenden Anbaumethoden wie die Permakultur
  • Landwirtschaft bleibt gentechnikfrei
  • staatliche Förderung von Saatzucht und Produktion von standortangepasstem und gentechnikfreiem Saatgut
  • Umbau der landwirtschaftlichen Ausbildung mit dem Ziel einer nachhaltigen Landwirtschaft
  • faire und kostendeckende Einkommen aus bäuerlicher Arbeit
  • Erhalt von Kleinstrukturen