Biodiversität

Ziele

Der Bestandsrückgang bei bedrohten Arten und der Verlust an wertvollen Lebensräumen wird gestoppt. Um die bedrohten Arten zu retten, braucht es eine Stabilisierung der Restpopulationen durch Aufwertung der Lebensräume und geeignete Artenförderungsmassnahmen. Zudem müssen die Qualität der Schutzgebiete wie auch die Lebensraumqualität in Wald, Kulturland und Siedlungsgebiet verbessert werden. Pro Jahr sollen im Kanton Zürich mindestens 5 km Fliessgewässer renaturiert werden.

Nächste Schritte

  • Starkes Grünes Engagement für die Natur-Initiative (Rettet die Zürcher Natur), damit die Finanzierung der Naturschutzprogramme gesichert wird.
  • Vorstösse zur deutlichen Reduktion des hohen Pestizid- und Düngereinsatzes, insbesondere zum Schutz der Fliessgewässer.
  • Einfordern von mindestens 3 bis 4 km Renaturierung von Fliessgewässern bei kantonal bedeutenden Fliessgewässern pro Jahr.
  • In Schutzgebieten müssen die Bekämpfung der invasiven Neophyten verstärkt und artspezifische Fördermassnahmen umgesetzt werden.
  • Im Wald werden die Programme wie Waldrandaufwertung, Altholzreservate, Eichen- oder Eibenförderung, aber generell auch die Förderung der standortgerechten Naturverjüngung intensiviert.

Grünes Engagement

Wir Grünen setzten und setzen im Kantonsrat kontinuierlich und aktiv mit Vorstössen und Anträgen auf die Förderung des Naturschutzes. Die bürgerliche Mehrheit verhindert aber die Finanzierung der Naturschutzmassnahmen. Mit der Natur-Initiative soll eine angemessene Finanzierung ermöglicht werden.

Grüne Forderungen

  • Die Qualität sowohl der Biodiversitätsförderflächen im Kulturland (mehr QII und QIII) wie auch der Schutzgebiete wird langfristig verbessert.
  • Der Kanton Zürich wird zur blühenden Landschaft, zur Förderung der Insektenvielfalt und der Zunahme der Biomasse an Insekten, nicht zuletzt zur Förderung von Vögeln und Säugetieren.

Bild: crocodile / photocase.de