Atomstrom und Endlagerung

Ziele

Der Ausstieg aus der Atomenergie ist bis 2030 umgesetzt und diese ist vollständig durch erneuerbare Energien ersetzt. Der hochgiftige Atommüll wird sicher, rückholbar und jederzeit überwacht tiefengelagert. Die Stilllegungs- und Entsorgungsfonds sind durch die Betreiber ausreichend zu füllen, so dass für die öffentliche Hand keine finanzielle Belastung entsteht.

Nächste Schritte

  • Das Ziel der Vollversorgung des Kantons Zürich mit erneuerbaren Energien wird vorangetrieben.
  • Innovation und Einsatz von neuen Speichertechnologien werden gefördert, damit können die saisonalen Produktionsschwankungen besser ausgeglichen werden.
  • Die AKW Beznau I und II müssen stillgelegt werden, es darf keine weiteren Ausnahmeregelungen mehr geben.
  • Das Umverpacken der Brennstäbe ist am aktuellen Zwischenlager vorzusehen.
  • Die finanzielle Unterdeckung der Stilllegungs- und Entsorgungsfonds ist rasch zu korrigieren.

Grünes Engagement

Wir Grünen bekämpfen die schleichenden Lockerungen der Vorschriften für Atomkraftwerkbetreibende. Wir haben uns in der Frage des radioaktiven Abfalls in diversen Partizipationsverfahren eingebracht, auch dank dieser Bürgerbeteiligung konnte die Qualität des Sachplans geologisches Tiefenlager erhöht werden.

Grüne Forderungen

  • keine Aufweichung der Sicherheitsvorschriften durch ENSI (Eidg. Nuklearsicherheitsinspektorat) oder Bundesrat
  • Atomkraftwerke möglichst schnell vom Netz nehmen
  • zuerst Bestimmung des bestgeeigneten Orts für das Tiefenlager, erst dann Bestimmung des Orts für die dazugehörenden Oberflächenanlagen
  • jederzeit überwachte und rückholbare Lagerung des radioaktiven Abfalls, höchste Priorität für Sicherheitsstandards
  • Partizipationsverfahren bei der Auswahl des Standortgebiets für ein Tiefenlager, auch mit Einbezug der deutschen Nachbarregion
  • gesetzliche Grundlagen für die Entschädigung der Betroffenen in den Regionen