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KANTONSRATSWAHLEN, 24. MÄRZ 2019

UNSERE KANDIDATiNNEN FÜR DEN BEZIRK MEILEN

 

Wir Grüne setzen uns für die Reduktion unseres CO2-Ausstosses ein, für den Erhalt unserer Natur und Umwelt und für ein Gemeinwesen, das Chancen für alle schafft! 

 

1. Thomas Forrer (Erlenbach, bisher)
1972, Dr. phil. Literatur- und Kulturwissenschaftler

«Die Klimaerwärmung ist eines der dringendsten Probleme unserer Zeit», sagt Thomas Forrer. «Die Technologien für die Energiewende sind da, jetzt ist Zeit zu handeln!» Im Kantonsrat will er sich weiterhin für einen starken öffentlichen Verkehr, für energie-effiziente Gebäude und für die Renaturierung unserer Bäche und Flüsse einsetzen. Viele Tier- und Pflanzenarten sind gefährdet: «Sie brauchen mehr natürlichen Lebensraum

Für den Uni-Dozenten ist der intensive Dialog mit politisch Andersdenkenden das A und O für eine fortschrittliche Politik im Kanton Zürich. Dazu gehört für ihn auch ein starkes Gemeinwesen, das Chancen für alle schafft. «Weil die Ressourcen begrenzt sind, bleibt die Frage der Verteilung – gesellschaftlich wie ökologisch – auch künftig von grosser Bedeutung.» 


 

2. Anika Brunner (Hombrechtikon)
1999, Fachfrau Gesundheit und Studierende Pflegewissenschaften

„Der Kantonsrat soll unsere Bevölkerung abbilden. Heute sind die jungen Stimmen jedoch deutlich untervertreten.“ so Anika Brunner. Sie setzt sich dafür ein, dass mehr junge Menschen aktiv teilnehmen an der politischen Gestaltung unserer Zukunft. Durch ihren beruflichen Werdegang ist Gesundheitspolitik eines ihrer Hauptanliegen. Sie macht sich stark für eine qualitativ gute, allen zugängliche Gesundheitsversorgung, die zentrale Aufgabe des Staates bleibt.

Weitere politische Anliegen der jungen Frau sind: Klimaschutz und einen sorgfältigen Umgang mit unserem natürlichen Lebensraum. Sich lokal engagieren und dabei global denken, das ist der Leitspruch von Anika Brunner.


 

3. Jeannine van Puijenbroek (Meilen)

1980, Biobäuerin, Primarlehrerin, Mutter

«Die grosse Herausforderung für kommende Generationen ist es, dem Klimawandel entgegen zu wirken. Ein bewusster Konsum der Lebensmittel und eine ressourcenschonende Landwirtschaft sind hierfür unabdingbar. Dies stärkt unsere Böden und fördert die Biodiversität.»

Jeannine van Puijenbroek ist es ein Anliegen, den Menschen einen echten Bezug zur Natur zu ermöglichen. «Nur wer die Vielfalt und die Genialität der Natur begriffen hat, ist bereit sie wirklich zu schützen.»


 

4. Marcus Bosshard (Stäfa)

1968, Fachbereichsleiter Gesundheit, Vater von vier Kindern

Vier Kinder mit verschiedensten Hobbies, Haus und Garten, aber trotzdem ohne Auto unterwegs: mit dieser Lebensweise war Marcus Bosshard schon in Küsnacht, wo er aufgewachsen war, glücklich. Auch in Stäfa, wo er seit einigen Jahren wohnt, kommt er damit bestens aus. «Man muss es einfach machen!», sagt Bosshard.

Im Kantonsrat will er sich für Mobilität und Wirtschaft einsetzen, die mit kurzen Transportwegen und ohne Verschwendung von Rohstoffen fortschrittlicher sind, als «Auto und Konsumtempel». «Die Natur hat keine ‹Rückgängig›-Taste, daher ist vorausschauendes Handeln angesagt», so Bosshard. Der Klimawandel findet schon statt und wird sich noch verstärken - wie stark, bestimmen auch diese Wahlen! Aus solchen Fakten, findet Bosshard, muss man die notwendigen Schlüsse ziehen.


 

5. Susanna Abegg (Herrliberg)

1965, Dozentin an der Pädagogischen Hochschule Zürich

«Gerade im Zuge starken Wachstums muss verstärkt ökologisch und sozial gehandelt werden!», ist Susanna Abegg überzeugt. Attraktive Erholungsräume in unmittelbarer Nähe, das gilt es zu bewahren! Der See und die intakten Landschaften sind Pluspunkte unserer Wohngegend.

«Mit einer umsichtigen, ökologischen Raumplanung erhalten wir unsere Wohnqualität», so die Fachhochschuldozentin, aufgewachsen und wieder wohnhaft in Herrliberg. Grünflächen und natürliche Reservate sind wichtige Lebensräume für unsere einheimischen Tier- und Pflanzenarten, auch in dicht besiedelten Gebieten. Gute Lösungen für aktuelle Herausforderungen entstehen im Dialog, mit Fachexperten, mit Andersdenkenden und Engagierten, im Kleinen wie im Grossen. «Dafür setze ich mich ein, für uns und für die künftigen Generationen!»


 

6. Jörg Stüdeli (Küsnacht)

1961, Leiterfunktion Pro Senectute, Vater von drei Kindern

«Mut geben statt Angst machen», das ist für Jörg Stüdeli das Grundmotto grüner Politik. Damit unsere Kinder und Enkel dieselben Chancen und Möglichkeiten wie unsere Generation haben, ist ein Paradigmenwechsel erforderlich: Nur so lässt sich die fortschreitende Natur- und Klimazerstörung aufhalten. Der gebürtige Küsnachter setzt sich für eine Politik ein, die Gemeinwohl statt Profitmaximierung anstrebt und Kooperationen statt Konkurrenz sucht.

Zu seinen Anliegen gehören: der Ausbau der erneuerbaren Energien, eine pestizidfreie Landwirtschaft, ein gerechtes Steuersystem, ein am Bedürfnis der Menschen ausgerichtetes Pflege- und Betreuungssystem sowie ein gutes Sozialsystem mit Ergänzungsleistungen und Sozialhilfe. «Das dient dem Wohlstand aller innerhalb einer intakten Natur.»


 

7. Edith Spörri (Männedorf)

1954, Dozentin im Gesundheitswesen, Mutter, Grossmutter

«Die Arbeitsbedingungen in der Krankenpflege müssen verbessert werden.» Edith Spörri, Dozentin im Gesundheitswesen und ehemalige Pflegefachfrau, ist überzeugt, dass zu viel Stress für die Pflegenden zur Folge hat, dass die Verweildauer im Beruf stark sinkt. Zudem hat die Ökonomisierung der Spitäler und Pflegeheime grossen Einfluss auf deren Qualität.

Die Männedörflerin setzt sich dafür ein, dass künftig wieder mehr Anreize für günstigere Heilmittel und -methoden geschaffen werden: «Hochtechnisierte Medizin und überteuerten Medikamentenpreise sind verantwortlich für die steigenden Kosten im Gesundheitswesen.» Ausserdem muss die Ausbildung der Pflegeberufe besser finanziert werden. «Hier besteht dringender Handlungsbedarf.»


 

8. Roland Siegenthaler (Stäfa)

1977, Illustrator für Prozesse & Wissen, Vater von drei Kindern

Die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für Roland Siegenthaler ein wichtiges politisches Anliegen – auch für Väter! Denn zu viele Väter, so hat der Meilemer im Alltag erfahren, laufen am Limit. Sie setzen sich tagsüber im Job ein und geben am Abend, trotz leeren Batterien, ihr Bestes um engagierte Papas zu sein. Als selbständiger Zeichner kann Siegenthaler seine Arbeitszeiten selber gestalten: Aber das können nicht alle!.

Deshalb setzt er sich «als Mensch und Politiker» für andere Arbeitszeitmodelle ein, die dem Umstand Rechnung tragen, dass auch Väter ein gute Zeit mit ihren Kindern haben möchten: «Ohne Stress hat man mehr Spass mit der Familie – und ohne Auto übrigens auch» sagt der überzeugte und passionierte Velofahrer.


 

9. Katharina Schweizer (Zumikon)

1979, Primarlehrerin, Mutter von zwei Kindern

Ein sorgsamer Umgang mit Natur und Mitmenschen steht für Katharina Schweizer im Zentrum. Sie wohnt seit zehn Jahren mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Zumikon und ist dort Präsidentin der Ortspartei der Grünen. Die Primarlehrerin unterrichtet in Zürich und betreibt in Zumikon einen «Malort» für Kinder und Erwachsene nach dem Vorbild des Malpädagogen Arno Stern. 

Katharina Schweizers politisches Engagement gilt einer ressourcenschonenden Lebensweise, dem Erhalt der landschaftlichen Umgebung und einem vielfältigen Kulturangebot in unserer Region: In diesem Zusammenhang ist ihr die Kulturvermittlung, gerade auch für die Jüngeren, ein besonderes Anliegen.  


 

10. Simon Caluori (Hombrechtikon)

1998, Hochbauzeichner, Fussballtrainer

«Auch die junge Generation muss in der Politik vertreten sein!» findet Simon Caluori aus Hombrechtikon. Der Hochbauzeichner will frischen Wind und neue Ideen in den Kantonsrat bringen. Neben seinem Einsatz für einen besseren Klimaschutz bei den Jungen Grünen findet man ihn oft auch auf dem Fussballplatz des FC Stäfa, wo er die Junioren trainiert. Den Weg dorthin oder für seine Weiterbildung legt er mit dem Fahrrad oder mit den ÖV zurück. 

«Nicht nur in der Stadt ist ein Leben ohne ein eigenes Auto möglich», ist Simon Caluori überzeugt. Deshalb setzt er sich für eine gute Erschliessung durch den Öffentlichen Verkehr ein. Am Bezirk Meilen gefällt ihm besonders die intakte Natur quasi vor der Haustür. Diese soll auch für künftige Generationen erhalten bleiben.


 

11. Theo Weilenmann (Stäfa)

1955, Co-Gründer Veloplus, Betriebsökonom

Der Klimawandel ist für Theo Weilenmann ein zentraler Grund, um sich für grüne Politik zu engagieren. In der Klimapolitik sind kostbare Jahre mit Nichtstun und Leugnung vertan worden. «Jetzt, in Frieden und Wohlstand, müssen wir das Nötige tun», sagt der Co-Gründer von «Veloplus»: Der Kanton soll sich überall, wo es möglich ist, aus Investitionen in fossile Energien zurückziehen und zusammen mit den Gemeinden den Fuss- und Veloverkehr fördern mit attraktiven Wegen und guter Anbindung an Bahn und Bus. Das senkt den Ausstoss von Treibhausgasen auf gesunde und lustvolle Art. Kulturland erhalten, Biodiversität fördern und Naherholungsgebiete pflegen sind ebenfalls wichtige Anliegen des Stäfners: «Warum in die Ferne schweifen? Das Gute liegt so nah.»


 

12. Maria Lischer (Männedorf)

1966, Dipl. Bau- und Energieingenieruin ETH, ehemalige Kantonsrätin

Für Maria Lischer sind die effiziente Nutzung der Energie und die Umstellung auf erneuerbare Energieträger die wichtigsten Massnahmen, um die Lebensgrundlagen auch für zukünftige Generationen zu sichern. Im Umwelt- und Klimaschutz sieht sie ein wichtiges Fundament für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Kantons. Die ressourcenschonende Produktion erzeugt eine hohe Wertschöpfung. «Damit kann auf vorbildliche Weise unsere hohe Lebensqualität in Einklang mit Gesellschaft und Umwelt erhalten werden.» 

Der Kampf gegen die schleichende Zersiedelung und der Erhalt der Naherholungsgebiete und der Artenvielfalt zählen zu Lischers grossen Anliegen. In der Siedlungsplanung brauche es griffige Instrumente sowie Massnahmen für preisgünstige Wohnungen.