Aktuell

Abstimmung vom 10. Juni 2018

Projekt Haus Seewadel noch nicht reif zur Realisierung

Bei der Planung von Pflegeplätzen fehlt in Affoltern am Albis eine Gesamtsicht. Die Grünen lehnen den Projektierungskredit für das Haus Seewadel ab und fordern den Stadtrat auf, umgehend ein Alters- und Pflegekonzept zu erarbeiten.

 

Das Projekt für das Haus Seewadel, für das die Bevölkerung am 10. Juni einen Projektierungskredit in der Höhe von 1,75 Millionen Franken sprechen soll, ist aus Sicht der Grünen zu wenig ausgereift als Antwort auf die anstehenden Herausforderungen im Bereich Alter und Pflege in Affoltern. Die Grünen bedauern, dass die Gemeindeversammlung den Rückweisungsantrag knapp ablehnte. Er hätte es ermöglicht, Mängel am Projekt zu überarbeiten und die zurzeit unklare Situation bei der Langzeitpflege mit in Betracht zu ziehen. So aber muss sich die Stimmbevölkerung zu einer Vorlage äussern, die nicht in ein Gesamtkonzept für Alter und Pflege eingebunden ist. Der neu konstituierte Stadtrat muss diese Aufgabe in der kommenden Legislatur prioritär angehen, denn der Handlungsbedarf im Seewadel ist unbestritten.

 

Planungsgruppe Knonaueramt

Totalrevision Statuten Zweckverband: JA

 

Kantonale Vorlagen

Personenverkehrsgesetz: NEIN

Grundstückgewinnsteuer: NEIN

 

Eidgenössische Vorlagen

Geldspielgesetz: JA

Vollgeld-Initiative: Stimmfreigabe

 


 

Mitgliederversammlung vom 1. Juni 2018

Die Mitgliederversammlung der Grünen Bezirk Affoltern findet am Freitag, 1. Juni, 2018, 19.00 Uhr, im Winkle 13a, in Affoltern am Albis statt. Eingeladen sind Mitglieder, Sympathisantinnen und Sympathisanten sowie alle Interessierten.

 

An der Mitgliederversammlung nominieren wir die Kandatinnen und Kandidaten der Bezirkspartei für die Kantonsratswahlen 2019. Eliane Studer Kilchenmann, von den Grünen mitunterstützte neue Stadträtin von Affoltern am Albis, wird als Gast mit dabei sein.

Im Anschluss an die Veranstaltung offerieren die Grünen Affoltern Salate, Getränke, Dessert und ein Feuer. Grillgut bringt bitte jede Person selber mit.

 


 

Wahlen vom 15. April 2018

Eliane Studer Kilchenmann in den Stadtrat von Affoltern gewählt

Eliane Studer Kilchenmann ist neue Stadträtin von Affoltern am Albis. Am 15. April wurde sie mit einem ausgezeichneten Resultat auf dem vierten Platz gewählt. Die Grünen haben die parteilose Kandidatin gemeinsam mit SP und EVP aktiv in einem Wahlkomitee unterstützt. Mit erfreulichem Erfolg: Die Mehrheit von FDP und SVP im Rat ist Geschichte. "Affoltern rückt nach links", schrieb der Anzeiger in seiner Wahlanalyse. Mit Eliane Studer ist der Stadtrat jünger, umweltbewusster, familienfreundlicher geworden, und Frauen sind jetzt auch besser vertreten. 

Link für weitere Informationen: eliane-studer.ch

 

 


 

Petition für Energiestadt Affoltern am Albis

Die Grüne Partei hat am 5. März eine Petition eingegeben, mit der sie den Gemeinderat auffordert, die Zertifizierung der Gemeinde Affoltern am Albis mit dem Label Energiestadt anzustreben.

 

Link für weitere Informationen

 

 


 

 

Abstimmungen vom 24. September 2017

Parolen der Grünen Bezirk Affoltern

 

Bezirksrichterwahl

Wahlempfehlung: Andreas Huber

 

Kantonale Vorlagen

Anti-Stauinitiative (Gegenvorschlag): NEIN

Aufhebung Sozialhilfeleistungen für vorläufig Aufgenommene: NEIN

Pendlerabzug: JA

Heimfinanzierungsgesetz: JA

 

Eidgenössische Vorlagen

Ernährungssicherheit: JA

Reform Altersvorsorge 2020: JA

Zusatzfinanzierung der AHV durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer: JA

 


 

Landwirtschaft als grünes Kernthema - Mitgliederversammlung 2017 mit Marionna Schlatter

An ihrer Mitgliederversammlung vom 30. Juni 2017 konnten die Grünen Bezirk und Gemeinde Affoltern die Kantonalpräsidentin Marionna Schlatter begrüssen. Sie wies in ihren Ausführungen auf die Bedeutung der Fragen rund um die Landwirtschaft und das Kulturland hin. Die Versammlung wählte Stefan Gribi anstelle des zurücktretenden Hans Läubli zum neuen Präsidenten.

 

An den kommenden Abstimmungen vom 24. September steht unter anderem die Frage der Produktion von Nahrungsmitteln in der Schweiz zur Debatte. Der Gegenvorschlag zur Ernährungssicherheits-Initiative dürfte dabei kaum umstritten sein. Aus Sicht der Grünen ist dies eine erfreuliche Tatsache und zugleich ein Erfolg, nimmt die Vorlage doch zentrale Anliegen ihrer  Fairfood-Initiative auf, wie Marionna Schlatter erläuterte. Einerseits beinhaltet die Vorlage die Zielsetzung, Lebensmittelverschwendung – auch Food Waste  genannt – zu reduzieren. Anderseits strebt sie eine Erhöhung der Ressourceneffizienz bei der Nahrungsmittelproduktion an. Wieso dies aus grüner Sicht wichtig ist, führte Marionna Schlatter in ihrem engagierten Referat auf eindrückliche Weise aus: „Die Landwirtschaft in der Schweiz ist ein Opfer des Neoliberalismus“, hielt sie fest. Seit 1990 sei die Hälfte der Bauernbetriebe verschwunden. Die Preise, welche die Bauern für ihre Produkte erhalten, sind um 30 Prozent gesunken, während die Lebensmittelpreise für die Konsumenten um 12 Prozent anstiegen. Die Erträge pro Fläche sinken trotz höherem Einsatz von Dünger, Pestiziden und verbessertem Saatgut in alarmierender Weise. „Wir tragen unseren Böden keine Sorge. Die Grundsatzfrage lautet: Wollen wir in der Schweiz noch eine produzierende Landwirtschaft? Für die Grünen lautet die Antwort klar Ja.“ Damit dieses Ziel erreicht werden können, braucht es aber Weichenstellungen.

Der Vorlage zur Ernährungssicherheit ist ein erster Schritt in diese Richtung. Zwei Vorstösse für eine nachhaltigere, schonende und gleichzeitig produktivere Landwirtschaft sind mit der Fairfood-Initiative der Grünen und der Initiative über die Ernährungssouveränität eingereicht und kommen möglicherweise bereits im nächsten Jahr an die Urne. Die Debatte um die Landwirtschaft geht also weiter.

 

Grüner Kantonsratssitz in Reichweite

Kantonalpräsidentin Marionna Schlatter, die in Hinwil wohnt und damit ebenfalls in einem ländlichen Bezirk zuhause ist, blickte auch voraus auf die Kantonsratswahlen. Im Bezirk Affoltern hätten die Grünen mit 7 Prozent einen vergleichsweise hohen Wähleranteil. Es brauche nicht viel, und der verlorene Sitz der Grünen im Amt können zurückgewonnen werden, zeigte sich Schlatter überzeugt.  Sie motivierte die Anwesenden, sich in den Gemeinden zu engagieren, denn in der Kommunalpolitik könne gerade bezüglich grüner  Anliegen viel erreicht werden.

 

Neuer Präsident der Bezirkspartei

Die Grünen Bezirk und Gemeinde Affoltern können im Vorstand mit Kontinuität weiterarbeiten. Die Versammlung wählte die bisherigen Mitglieder Lilian Hurschler, Hans Läubli und Thomas Schweizer. Stefan Gribi wurde anstelle von Hans Läubli als Präsident gewählt. Hans Läubli hatte das Amt in den letzten sechs Jahren inne. In der Zeit seit der Neugründung der Grünen Sektion im Jahr 2006 konnte Hans Läubli in der Gemeinde Affoltern und im Bezirk einiges bewegen. Die Wahl als Gemeindepräsident von Affoltern am Albis verpasste er nur knapp, die Zonenplanung der Gemeinde prägte er aber massgeblich mit. Von 2007 bis 2015 vertrat er den Bezirk im Kantonsrat. Als einen der wichtigsten Erfolge der Partei bezeichnet Läubli, dass es in einer Allianz insbesondere auch mit bäuerlichen Kreisen gelang, den Golfplatz im Oberamt zu verhindern. Der Vorstand bedankte sich bei Hans Läubli für das langjährige grosse Engagement und zeigte sich erfreut, dass er als Mitglied des Vorstands die grüne Politik im Bezirk weiterhin aktiv mitgestalten wird.

(2. Juli 2017)


 

Abstimmung vom 21 . Mai 2017

Die Grünen sagen Ja zur Energiestrategie 2050

Die Grünen Bezirk Affoltern unterstützen die Energiestrategie 2050. Ein Ja bei der Abstimmung vom 21. Mai ist ein wichtiger und unerlässlicher Schritt in Richtung einer ökologischen Energiepolitik. Das Herauszögern von Klimaschutzmassnahmen, die ohnehin zu ergreifen sind, erhöht die Kosten, die damit verbunden sind.

 

Das Jahr 2016 war das heisseste Jahr seit Beginn der Aufzeichnung von Klimadaten. Die weltweite Durchschnittstemperatur ist gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter um 1,2 Grad angestiegen. In Paris hatte sich die Weltgemeinschaft  ein Jahr zuvor darauf geeinigt, die Erderwärmung auf ein «beherrschbares Mass» von deutlich unter 2 Grad und möglichst unter 1,5 Grad zu begrenzen. Nun ist dieser Wert schon fast erreicht. Korrekturmassnahmen sind daher dringend nötig.

Die Energiestrategie 2050 sieht solche Massnahmen für die Schweiz vor. Der darin formulierte Weg geht aus Sicht in die richtige Richtung, auch wenn er keineswegs revolutionär ist. Dennoch wird die Energiestrategie 2050 mit Vehemenz bekämpft, als wäre die Sorge um das Klima aus der Luft gegriffen.

Die vom Bundesrat erarbeitet Energiestrategie 2050 hat drei Stossrichtungen: Energieverbrauch senken, erneuerbare Energien ausbauen und aus der Atomenergie aussteigen. Nach jahrelanger Beratung hat das Parlament im Herbst 2016 das erste Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 – eine umfangreiche Revision des Energierechts – verabschiedet. Dagegen wurde das Referendum ergriffen, was dazu führt, dass am 21. Mai 2017 darüber abgestimmt wird. Dies gibt der Bevölkerung die Gelegenheit, ein deutliches Zeichen zu setzen, dass sie von der Politik keine Vogel-Strauss-Strategie, sondern wirksame Massnahmen zum Schutz des Klimas erwartet.

 

Energieverbrauch senken - Energieeffizienz verbessern

Die umweltfreundlichste Energie ist die Energie, die nicht verbraucht wird. Der erste Schritt zur Energiewende ist daher die Reduktion des Verbrauchs durch Einsparungen und bessere Effizienz. Dazu enthält die Energiestrategie viele wichtige Massnahmen, die auch helfen, das Klima zu schützen: Mit der Energiestrategie steht mehr Geld aus der CO2-Abgabe für das Gebäudeprogramm zur Verfügung, womit dieses verstärkt wird. Der Verkehr ist für mehr als einen Drittel des Gesamtenergieverbrauchs und der CO2-Emissionen in der Schweiz verantwortlich. Die Energiestrategie 2050 sieht vor, die bestehenden Emissionsvorschriften zu verschärfen. Mit den wettbewerblichen Ausschreibungen werden Programme und Projekte unterstützt, die zu einem sparsameren Stromverbrauch im Industrie- und Dienstleistungsbereich sowie in Haushalten beitragen.

 

Erneuerbare Energien ausbauen

Eine Energieversorgung, die sich auf Uran, Öl, Gas und Kohle stützt, ist nicht nachhaltig. Diese Energieträger sind nicht nur begrenzt vorhanden, sie gefährden beim Abbau und der Energieproduktion sowie als Atommüll und CO2-Emission Mensch, Natur und Klima. Es braucht daher eine Umstellung auf eine Versorgung mit 100 Prozent erneuerbaren Energien. Die Energiestrategie gibt den erneuerbaren Energien in der Schweiz einen neuen Schub. Je länger die Schweiz mit dieser notwendigen Umstellung wartet, desto teurer wird sie.

 

Aus der Atomenergie aussteigen

Atomkraftwerke sind gefährlich. Das wissen wir nicht erst seit der Katastrophe in Fukushima. Das Atommüllproblem ist nirgends auf der Welt gelöst. Und das Uran wird unter menschenverachtenden Umständen abgebaut. Die Energiestrategie ist ein erste wichtiger Schritt zum vollständigen Ausstieg aus der Atomenergie: Sie schreibt fest, dass in der Schweiz keine neuen Atomkraftwerke mehr gebaut werden und keine abgebrannte Brennstäbe wieder aufbereitet werden dürfen. 


 

Grüne Affoltern am Menschenstrom gegen Atom

Rund 6000 Menschen  haben am Sonntag, 19. Juni 2016,  dem teilweise recht garstigen Wetter getrotzt und mit ihrer Teilnahme an der Kundgebung «Menschenstrom ohne Atom» ein kräftiges Zeichen für den geordneten Atomausstieg und die sofortige und definitive Stilllegung des Uralt-AKW Beznau gesetzt. Unter ihnen war auch eine Gruppe von AKW-Gegnern aus dem Säuliamt, die dem Aufruf der Grünen gefolgt sind, und gemeinsam am Marsch teilgenommen haben.


 

Richtplan-Revision

Beibehaltung des Standortes Affoltern für eine neue Kantonsschule

In der Revision des kantonalen Richtplans wird vorgesehen, die Planung einer Kantonsschule Affoltern auf die lange Bank zu schieben und dafür den Ausbau des Standortes Urdorf zu forcieren. Die Grünen des Bezirks Affoltern haben am 1. Februar im Rahmen der Vernehmlassung gegen diese vorgesehene Änderung des Richtplaneintrages Stellung genommen.

Im Bezirk Affoltern gibt es rund 800 Mittelschüler, Tendenz steigend. Wenn eine Mittelschule in Affoltern gebaut würde, so gäbe es eine entsprechende Abnahme der Schülerzahl in Urdorf, womit sich dort ein Ausbau erübrigen würde. Es geht nicht um Lokalpatriotismus, sondern um die Mobilität und die Standortattraktivität des Bezirkshauptortes. Es ist unbestritten, dass sowohl der motorisierte Privatverkehr als auch der öffentliche Verkehr nicht weiter forciert, sondern ihm entgegengewirkt werden soll, indem zum Beispiel arbeiten und wohnen wieder näher zusammengeführt werden. Dies sollte auch im Bereich von Schule und wohnen umgesetzt werden.


 

 

26. September 2015

Ständeratskandidat Bastien Girod am Affoltemer Wochenmarkt

Drei Wochen vor den Wahlen präsentierten sich die Grünen Bezirk Affoltern am 26. September 2016 auf dem Wochenmarkt. Ständeratskandidat Bastien Girod waren den ganzen Vormittag über zugegen und suchte das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern.

 

Nachdem Bastien Girod in den Medien zwar keine Favoritenrolle, aber durchaus Wahlchancen zugesprochen wurden, zog der versierte Umweltpolitiker, der den Kanton Zürich seit acht Jahren im Nationalrat vertritt, auch bei seinem Besuch in Affoltern Aufmerksamkeit auf sich. Girod ist beruflich als Umweltforscher an der ETH Zürich tätig.

Auch die einzige Grüne Kandidatin aus dem Bezirk Affoltern war auf dem Wochenmarkt dabei. Die Junge Grüne Meriel Thierer aus Obfelden machte sich dabei für die Initiative „Zersiedlung stoppen“ stark. Die gelernte Kauffrau, die zurzeit Betriebsökonomie studiert, vertrat dabei die Generation der Grünen, die mit Elena Marti die Spitzenkandidatin auf der Liste der Grünen Zürich stellt.

Nationalratskandidat Robert Brunner, Dipl. Lebensmittelingenieur ETH und Unternehmer aus Steinmaur, schenkte am Stand Süssmost aus der eigenen Mosterei aus und beantwortete kompetent Fragen zu Naturschutz, Umwelt- und Gemeindepolitik. Mit Hans Läubli, dem Präsidenten der Grünen Affoltern, war ein vierter Kandidat vor Ort. Der Geschäftsleiter von Suisseculture kandidiert auf der Liste Kunst+Politik, die mit den Grünen und andern Parteien aus dem linken Spektrum in einer Listenverbindung steht.


 

 

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Grünen Bezirk Affoltern für den Kantonsrat stellen sich vor

Grün wählen statt schwarz malen

Die Grünen des Bezirks Affoltern streben bei den Kantonsratswahlen den Erhalt ihres Sitzes an, um sich auf kantonaler Ebene weiterhin für eine konsequent grüne Politik einzusetzen. Neben ihrem bisherigen Kantonsrat Hans Läubli stehen kompetente Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl, die sich alle für Lebensqualität und Nachhaltigkeit im Säuliamt und darüber hinaus engagieren.

Gemeinsam mit Regierungsrat Martin Graf treten die Grünen des Bezirks Affoltern für die kantonalen Wahlen an: Meriel Thierer, Thomas Schweizer, Lilian Hurschler, Hans Läubli, Vera Anders und Ernst Hedinger

Hans Läubli ist als einer der profiliertesten und bekanntesten Politiker aus dem Säuliamt seit 2007 Mitglied des Kantonsrates. Hier engagiert er sich nicht nur für umweltschonende Mobilität und den Schutz der Landschaft. Als Präsident der Justizkommission befasst er sich auch vertieft mit anderen politischen Themenfeldern. Dabei vertritt er eine soziale Linie. «Ich setze mich ein für Grundrechte und Menschenwürde statt Überwachungsstaat und Sozialabbau», führt er dazu aus. Beruflich ist Hans Läubli Geschäftsleiter von Suisseculture, dem Dachverband der Organisationen der professionellen Kulturschaffenden. Auch politisch setzt er sich für kulturelle Anliegen ein:  «Lebendige Kultur in Stadt und Land statt Agglobrei», heisst dabei seine Devise.  Hans Läubli wohnt in Affoltern am Albis, wo er als volksnaher Politiker auch regelmässig am Wochenmarkt anzutreffen ist. Er ist Präsident der Grünen Bezirk Affoltern, Mitglied im Vorstand von Pro Amt und von Fussverkehr Schweiz.

Vera Anders (Hausen)

Vera Anders wohnt seit 27 Jahren im Säuliamt, ist verheiratet und Mutter von drei Töchtern im Alter zwischen 14 und 20 Jahren. «Trotz der Nähe zu Zürich ist das Säuliamt eine ländliche Gegend, und dies soll auch trotz zunehmendem Siedlungsdruck so bleiben», sagt sie. Sie setzt sich für einen flächendeckenden öffentlichen Verkehr ein, der auch weniger genutzte Linien bedient. Vera Anders ist Schulleiterin in Kappel am Albis, zuvor hat sie vier eine Schule in Zürich geleitet und war 15 Jahre Lehrerin in Bonstetten und Maschwanden. Sie ist für eine Vereinheitlichung der Schulsysteme in der Schweiz durch Harmos und für den neuen kantonsübergreifenden Lehrplan 21.

In ihrer Freizeit ist Vera Anders oft in den Bergen unterwegs. Sie besitzt keine Zweitwohnung, sondern nutzt als SAC Mitglied das grosse Netz an Hütten überall in den Alpen. Sie setzt sich für eine konsequente Umsetzung der Alpeninitiative und gegen eine zweite Gotthardröhre ein. Zudem spielt Vera Anders Volleyball und ist Mitglied der OLG Säuliamt. Seit 20 Jahren engagiert sie sich für ein attraktives Kino-Angebot im Säuliamt durch Mitarbeit im Kinofoyer Lux.

Thomas Schweizer (Hedingen)

Thomas Schweizer ist in Affoltern aufgewachsen und wohnt seit 20 Jahren in Hedingen. Er ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder. Während der Familienphase haben seine Frau und er sich Berufs- und Hausarbeit je hälftig geteilt. Thomas Schweizer engagiert sich seit seiner Jugend sowohl beruflich als auch privat für eine lebenswerte Umwelt und wohnliche Dörfer. Als Geograf und Verkehrsplaner ist er Geschäftsleiter bei Fussverkehr Schweiz, einer Organisation, welche sich schweizweit dafür einsetzt, dass in Städten und Dörfern den Fussgängerinnen und Fussgänger mehr Beachtung geschenkt wird. Sein Wissen bringt er auch bei Lehraufträgen an Fachhochschulen ein.

In Hedingen engagierte sich Thomas Schweizer  für die Einführung von Tempo 30, wurde Mitglied der Verkehrs- und Planungskommission und ist derzeit Mitglied der Energiekommission. Als Co-Präsident von Pro Amt ist er auf regionaler Ebene aktiv und setzt sich für wohnliche Dörfer und eine intakte Natur ein. «Es ist mir wichtig, dass auch im Säuliamt ein vielfältiges kulturelles Angebot besteht», sagt Thomas Schweizer. Er ist Gründungsmitglied und Präsident des Kinofoyer Lux, welches seit 25 Jahren regelmässig Filmvorführungen organisiert.

Meriel Thierer (Obfelden)

Die jüngste Kandidatin auf der Liste der Grünen Bezirk Affoltern ist Meriel Thierer aus Obfelden. Ihre dreijährige Lehre als Kauffrau mit Berufsmatura hat sie erfolgreich abgeschlossen. Nun studiert sie an der ZHAW in Winterthur Betriebsökonomie. Neben dem Vollzeitstudium arbeitet sie  als  Assistentin in der Buchhaltung des Hilfswerkes Helvetas, wo sie bereits ihre Lehre gemacht hatte. Seit rund zwei Jahren ist Meriel Thierer aktives Mitglied der Jungen Grünen. «Ich arbeite bei der Vorbereitung und Durchführung von Aktionen mit und sammle fleissig Unterschriften», umschreibt sie dieses Engagement. Letzte Woche war sie so auch auf dem Wochenmarkt Affoltern präsent, wo die Jungen Grünen Tipps gegen die Lebensmittelverschwendung unter die Marktbesucherinnen und -besucher brachte.  In Obfelden setzt sich Meriel Thierer dafür ein, dass das Angebot des öffentlichen Verkehrs nicht abgebaut wird. «Mit meinen jungen Jahren kann ich noch nicht so viel Erfahrung vorweisen, dafür bin ich noch voller Elan und habe auch die Zeit, neue Herausforderungen anzunehmen», sagt Meriel Thierer.

Ernst Hedinger (Bonstetten)

Ernst Hedinger wohnt in Bonstetten führt seit 15 Jahren ein eigenes Ingenieur-Büro. Er hat bereits vor vier Jahren auf der Liste der Grünen für den Kantonsrat kandidiert. Als Mitglied der Rechnungsprüfungskommission und der Verkehrskommission in Bonstetten verfügt er über langjährige Erfahrung in der Behördenarbeit. Dabei vertritt er klare Grundsätze: «Weil Schulden unfair für die kommenden Generationen sind, brauchen wir solide Finanzen, ausfinanzierte Pensionskassen und kostendeckende Steuereinnahmen.» In Bonstetten engagiert sich Ernst Hedinger auch im kulturellen Bereich bei «Musig im Dorf». Dort steht er jeweils in der Küche, weil er leidenschaftlich gerne kocht. Mit seiner Frau singt er im Bezirzchor Amt. Ernst Hedinger ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Lilian Hurschler (Affoltern)

Lilian Hurschler interessiert sich seit ihrer Kindheit für Politik. «Die Themen Waldsterben und Tschernobyl haben mich politisiert», sagt sie. Heute ist es noch immer das Thema Umweltschutz und die Sorge um unseren Planeten, welche sie antreiben, politisch tätig zu sein. Dabei setzt sie sich für verbesserte Infrastruktur und sichere Velowege ein, aber auch soziale Gerechtigkeit und Friedenspolitik sind ihr sehr wichtig.

Seit 10 Jahren wohnt Lilian Hurschler mit ihrem Mann und den drei Kindern in Affoltern am Albis. «Seit mein Mann und ich Eltern sind, teilen wir uns die Erwerbs-und Familienarbeit auf», hält sie fest. Beruflich ist Lilian Hurschler als Schulleiterin an der  zweitältesten Tagesschule der Schweiz, der Tagesschule Bungertwies in der Stadt Zürich, tätig. Klar ist deshalb, dass sie auch bei Bildungsthemen am Ball ist.

«Ich lebe ganz nach dem Motto: Denke global, handle lokal. Mich zu engagieren, statt die Faust im Sack zu machen, entspricht meinem Naturell», sagt Lilian Hurschler. Seit drei Jahren engagiert sie sich im Elternrat der Primarschule Affoltern. Die Arbeit als Kantonsrätin kennt sie bereits, war sie doch im Kanton Zug bereits in diesem Amt tätig.


 

Nomination der Grünen für die Kantonsratswahlen

Starke Liste mit junger Verstärkung

Die Grüne Partei des Bezirks Affoltern hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kantonsratswahlen vom kommenden April nominiert. Mit einer starken Liste unterstreicht die Partei  den klaren Anspruch, auch in der nächsten Legislaturperiode einen der sechs Sitze im Bezirk zu stellen.

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Mit dem bisherigen Kantonsrat und Bezirksparteipräsidenten Hans Läubli verfügt die Grüne Partei über einen kompetenten und im Amt bekannten Spitzenkandidaten. Die Liste der Grünen Partei besteht auch sonst aus profilierten Köpfen. Vera Anders (Schulleiterin, Hausen am Albis) und Ernst Hedinger (Sicherheitsexperte und Unternehmer, Mitglied der Geschäftsprüfungskommission Bonstetten) haben mit ihren Kandidaturen bereits vor vier Jahren zum ausgezeichneten Abschneiden der Grünen beigetragen. Mit dem auf Verkehrsplanung spezialisierten Geographen Thomas Schweizer (Hedingen) konnte zusätzlich der  Kopräsident des Vereins «Pro Amt», der sich seit langem in unserem Bezirk aktiv für den Schutz der Umwelt einsetzt, und mit Lilian Hurschler (Schulleiterin, Affoltern am Albis) eine weitere profilierte Bildungspolitikerin für eine Kandidatur  gewonnen werden. Besonders begrüsst hat die Versammlung auch, dass sich mit der gelernten Kauffrau Meriel Thierer aus Obfelden eine Vertreterin der Jungen Grünen zu einer Kandidatur entschlossen hat. Damit steht auch eine politisch aktive Kandidatin der jüngsten Generation zur Wahl.

Konsequent Grüne Politik

Die Grünen des Bezirks Affoltern werden sich auch in den nächsten vier Jahren für eine konsequent Grüne Politik einsetzen. Sie haben sich in der Vergangenheit als einzige verlässliche Anwältin für die Umwelt profiliert. So waren die Grünen die erste Partei, die sich erfolgreich gegen den Golfplatz Zugersee im Oberamt einsetzte sowie die einzige Bezirkspartei, welche den unsinnigen Autobahnzubringer Ottenbach/Obfelden bekämpfte. Auf kantonaler Ebene konnten die Grünen mit der Kulturlandinitiative einen wichtigen politischen Erfolg gegen die Zersiedelung der Landschaft erzielen. Die grüne Partei tritt gegen den Bau von neuen, zusätzlichen Individualverkehr erzeugenden Strassen ein, engagiert sich für eine Stärkung des öffentlichen Verkehrs und des Fuss- und Veloverkehrs sowie gegen den Raubbau an unserer Natur. Im gesellschaftlichen Bereich tritt sie ein für eine solidarische und faire Politik und für ein qualitatives statt quantitatives Wachstum.

Bild: Die Kandidatinnen und Kandidaten der Grünen Bezirk Affoltern (von links): Meriel Thierer, Hans Läubli, Vera Anders, Thomas Schweizer, Lilian Hurschler und Ernst Hedinger.