Verkehr

BESSER NACHHALTIGE MOBILITÄT
STATT MEHR STAU


Vision

Der CO2-Ausstoss des Verkehrs wird gemäss den Klimaschutzzielen reduziert. Die Strassenfläche im Kanton nimmt nicht zu. Stadtzentren und Quartiere sind verkehrsberuhigt. Der Modalsplit verschiebt sich in Richtung Fuss- und Veloverkehr.

Ziele

  • Deutliche Reduktion des motorisierten Individualverkehrs und der Strassen­flächen
  • Sicherer und attraktiverer Fuss- und Veloverkehr
  • Abnahme des Flugverkehrs, keine Flugzeuge auf dem Flugplatz Dübendorf, keine Pistenverlängerungen auf dem Flughafen Kloten
  • Ersetzen von Kurzstreckenflüge bis 1’000 km durch Fernverkehrszüge
  • Verlagerung des Güterverkehrs mit Massengütern auf die Schiene
  • Massvoller Ausbau des öffentlichen Verkehrs in dicht besiedelten Gebieten
  • Sowohl der motorisierte Individualverkehr wie auch der öffentliche Verkehr entsprechen dem Verursacherprinzip und es gilt Kostenwahrheit
  • Abschaffung der steuerlichen Pendler-Begünstigung

Hintergrund

Der motorisierte Individualverkehr und der Flugverkehr sind massgeblich verantwortlich für Lärm, Luftverschmutzung, Energie- und Bodenverbrauch. Sie sind gewichtige Mitverursacher des Klimawandels und müssen daher reduziert werden. Der Fuss- und Veloverkehr ist heute insbesondere für die Schwächeren unserer Gesellschaft (Kinder, SeniorInnen, Mobilitätsbehinderte) zu gefährlich oder zu wenig attraktiv. Das Potenzial zur Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene ist längst nicht ausgeschöpft. Das Postulat der „kurzen Wege“ wird durch die Raumplanung nicht abgedeckt. Wir pendeln zu weit und fahren zu oft unnötig herum. Und dabei decken sowohl der motorisierte Individualverkehr wie (in geringerem Mass) auch der öffentliche Verkehr ihre Kosten nicht.

Grüne Forderungen

  • Keine Neubauten von Strassen ohne Kompensation bei der Strassenfläche
  • Teilweise Bezahlung des Gemeindestrassenunterhalts aus dem Strassenfonds
  • Ausbau des Radwegnetzes, insbesondere an gefährlichen Stellen
  • Sichere Schulwege und Fussgängerüberquerungen im ganzen Kanton
  • Im Wohngebiet flächendeckend Tempo 30, Quartierstrassen zu Begegnungs­zonen umbauen
  • Förderung von autoarmem und autofreiem Wohnen
  • Modalsplit für Massengüter durchsetzen
  • Realisierung der Limmattalbahn ohne Verzug
  • Deutliche Reduktion des Parkplatzangebotes