Raumplanung & Kulturlandschutz

BESSER VERDICHTEN
STATT MEHR ZERSIEDELN


Vision

Der Zersiedelung im Kanton Zürich wurde mit einem griffigen Gesetz Einhalt geboten. Die bauliche Entwicklung findet in den Zentren und designierten Entwicklungsregionen statt. Verdichtung wurde, wo sinnvoll, durch gesetzliche Anpassungen, und Aufzonungen werden wo nötig ermöglicht. Projekte mit Verdichtung mit hoher Qualität werden gezielt gefördert. Im städtischen Raum sorgen genügend Grün-, Begegnungs- und Erholungsräume für mehr Lebensqualität.

Ziele

  • Bewahrung von Naturräumen
  • Schutz des Kulturlands
  • Stopp der Zersiedelung

Hintergrund

Täglich gehen wertvolle Landschaften und mit ihnen die Lebensgrundlagen für Mensch und Natur, für Landwirtschaft, Erholung und Artenvielfalt verloren. Der Raum, in dem wir leben, ist eine begrenzte Ressource. Naturräume müssen deshalb bewahrt, das Kulturland geschützt und die Zersiedelung gestoppt werden.

Die Siedlungsfläche im Kanton Zürich ist in den letzten 25 Jahren um 60 km2 gewachsen. Der Kanton Zürich gehört zu den am stärksten besiedelten Gebieten der Schweiz und ist als Wirtschaftsstandort besonders unter Druck. 62 % der Bevölkerung sprachen sich 2012 für eine Beschränkung des Siedlungsgebietes aus (gfs-Umfrage). Über 99 % der Zersiedelung geht auf Kosten von Kulturland, weshalb dieses besonders zu schützen ist.

Grüne Forderungen

  • Konsequente Umsetzung der Kulturlandinitiative: Flächen, die im Juni 2012 (Annahme der Initiative) nicht rechtskräftig der Bauzone zugewiesen waren, dürfen nicht mehr eingezont werden, ausser es wird gleichwertiger Ersatz geschaffen. Ersatz durch Bodenaufwertung ist nur in Ausnahmefällen zuzulassen (öffentliches Interesse).
  • Schaffung eines Mechanismus, um den Bauzonenabtausch unter den Gemeinden zu regeln (im Sinne des Raumordnungskonzepts)
  • Anreizsystem für Rückzonungen als Ergänzung zur Mehrwertabgabe
  • Bessere Regelung und Einschränkung des Bauens ausserhalb der Bauzonen ohne übermässige Beeinträchtigung der Bauern
  • Kompromissloser Erhalt der Fruchtfolgeflächen