Raumplanung

Die Raumplanung beeinflusst die räumliche Entwicklung und somit die Umwelt. Neue Bauten verbrauchen Fläche, verändern die Landschaft oder belasten den Boden. Sie bewirken aber auch eine Zunahme des Verkehrs. Dies wiederum hat Auswirkungen auf Energieverbrauch, Lärm und Luftverschmutzung. Die Umweltbelastung hängt in wesentlichem Masse von der Siedlungsstruktur des Landes ab.

Der Kanton Zürich ist von der Zersiedelung stark betroffen. Schritt für Schritt dehnt sich der Siedlungsbrei aus. Der Ausbau der Mobilität bewirkt, dass auch in peripheren Gebieten mehr gebaut wird. Die heutige Siedlungserneuerung wird aber auch von drei andern Treibern beeinflusst: steigende Energiekosten, zunehmende Alterung der Bevölkerung und zunehmender Wohlstand. Dieser Wandel erhöht den Druck auf die Erneuerung und Verdichtung bestehender Siedlungen.

Die Raumplanung muss die verschiedenen Ansprüche an unseren Lebensraum berücksichtigen. Dabei sind die Nutzungen Arbeit, Wohnen, Freizeit und Erholung sinnvoll zu kombinieren und die natürlichen Lebensräume zu fördern und zu vernetzen. Zudem muss die Sicherung der landwirtschaftlichen Produktionsfläche ein explizites Ziel der Siedlungspolitik werden.

Unsere Forderungen

  • Konsequente Umsetzung der Kulturlandinitiative. Der Erhalt von hochwertigen Böden für die landwirtschaftliche Produktion dient der Ernährungssouveränität und wirkt gegen die Zersiedlung.
  • Erneuerungsprozess innerhalb des Siedlungsgebietes zur Optimierung der Ausnützung und für Qualitätsgewinn bezüglich architektonischer Gestaltung und öffentlichen Räumen.
  • Förderung des genossenschaftlichen Wohnungsbaus
  • Stabilisierung des Siedlungsgebiet auf dem heutigen Stand, dazu gehören eine öV-Achsen-bezogene Entwicklung, die Stärkung der Ortszentren durch Förderung von Nutzungsverdichtung in den Ortskernen und öV-Knoten.
  • Streichung der überrissenen Strassenprojekte im kantonalen Richtplan.
  • Einführung der im Bundesgesetz über die Raumplanung vorgesehenen Mehrwertabschöpfung im Kanton Zürich.