Erfolgreicher Grüner Ustertag 2014

Medienmitteilung der Grünen Stadt Uster, 18. November 2014

Der Grüne Ustertag vom 15. November 2014 stand ganz im Zeichen der Ecopop-Initiative. Beiträge von Nationalrat Balthasar Glättli und der Slampoetin Sophie Bischoff regten die über 50 Besucherinnen und Besucher zur kritischen Auseinandersetzung mit dem ideologischen Gedankengut der Ecopop-Initianten an.

Die 21jährige Slampoetin Sophie Bischoff zog das Publikum von der ersten Sekunde an mit ihrer experimentellen Sprachkunst in den Bann: «Die Angst ist ein schlechter Bootsmotor.» Voller Sprachwitz trat sie entschieden gegen die Panikmache und Vertuschungsmanöver in der Politik an. Ebenso schonungslos legte sie aktuelle Marktmechanismen, Verteilungskämpfe sowie deren Verdrängungseffekte offen. Fremde und Arme werden nun auch für die Umweltbelastung verantwortlich gemacht.

Balthasar Glättli präsentierte das im Sommer 2014 von ihm und Pierre-Alain Niklaus herausgegebene Buch «Die unheimlichen Ökologen – sind zu viele Menschen das Problem?». Er skizzierte, wie es in Teilen der Umweltbewegung in der Schweiz zur Verschränkung umweltpolitischer Forderungen mit dem Thema des Bevölkerungswachstums und der Einwanderungsbeschränkung kam. In der anschliessenden Diskussion wurde darüber debattiert, wie eine Grüne Politik für eine zukunftsfähige und selbstbestimmte Gesellschaft auszugestalten ist.

Die Band Hangover-Jam, 2012 Siegerin des grössten Jungmusikwettbewerbs des Kantons Zürich, rundete den Abend mit ihrem einzigartigen Mix aus Reggae, Folk und Rock perfekt ab. Ihre leidenschaftlichen Texte über Gier, Neid, Ungerechtigkeit, Revolution und Liebe begeisterten.

Karin Fehr, Mitorganisatorin des Anlasses, zieht ein entsprechend positives Fazit: «Das vielseitige Programm des diesjährigen Grünen Ustertages hat Menschen unterschiedlichen Alters angesprochen und zu einem Dialog zwischen Jung und Alt animiert, das ist fantastisch.»