Migration

BESSER ZUSAMMENLEBEN
STATT MEHR AUSGRENZEN


Vision

Im Kanton Zürich leben Menschen aus der ganzen Welt friedlich nebeneinander. Alle Menschen sind in unsere Gesellschaft integriert. Der Kanton Zürich bewahrt die humanitäre Tradition und macht sich für einen menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen stark. Zuwanderung ist keine Hysterie-Thema mehr. Wer bei uns wohnt, arbeitet und steuert, hat auch politische Mitspracherechte. Wer eine Arbeitsstelle findet, kann bei uns legal leben.

Ziele

  • Menschen der dritten Einwanderergeneration sollen automatisch eingebürgert werden
  • Willkür bei Einbürgerungsverfahren kommt nicht mehr vor
  • Lohndumping wird wirkungsvoll verhindert durch starke flankierende Massnahmen zur Personenfreizügigkeit
  • Sans Papiers sollen einen legalen Aufenthaltsstatus bekommen

Hintergrund

Heute geht es dem Kanton Zürich gut, die Zuwanderung ist grösser als die Abwande­rung. Der wirtschaftliche Erfolg des Kantons basiert zu einem wesentlichen Teil auf der Zuwanderung. Migra­tion hat viele Ursachen und daher wird es sie immer geben – unabhängig von Po­litik und Gesetzen. Menschen aus aller Welt kommen aufgrund von mangelnden Per­spektiven, Kriegen, politischer Verfolgung, Umweltkatastrophen und Armut oder schlichtweg wegen Arbeit oder ihrer Familie. Flüchtlinge und Asylsuchende machen aber nur rund 2 % der ausländischen Wohnbevölkerung aus.

Grüne Forderungen

  • Keine aggressive Standort-Politik und Firmen-Ansiedlung, um nicht unnötig das Wachstum anzuheizen
  • Die Grundrechte und die Menschenwürde sind allen Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, zu gewährleisten. Integration ist keine Assimiliation!
  • Die völkerrechtlichen Schutzpflichten im Asylwesen sind einzuhalten
  • Abschaffung aller kommunaler Einbürgerungsrichtlinien
  • Ausweitung und griffige Umsetzung der flankierenden Massnahmen zur Ver­hinderung von Lohndumping
  • Beteiligung der ausländischen Wohnbevölkerung an den politischen Prozessen: Allen hier dauerhaft Lebenden ist die Teilnahme am politischen Leben zu ermöglichen!
  • Automatische Einbürgerung für Menschen der dritten Einwanderergeneration
  • Beibehalten der Härtefallkommission zur Beurteilung von Härtefallgesuchen
  • Regularisierung der Sans-Papiers
  • Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse von asylsuchender Kindern und Jugendlichen bzgl. Unterkunft, Schule oder Freizeitgestaltung

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