Debatte statt Polemik

Urs Riklin
, Di 06.02.18

Nein zur No Billag-Initiative

Eine vielseitige und ausgewogene journalistische Berichterstattung sind für die Meinungsbildung äusserst wichtig. Denn das Meiste, was wir von der Welt wissen, erfahren wir durch die Medien. In Zeiten, in denen Fake News Schlagzeilen machen oder ganze Länder über Twitter regiert werden, ist es umso wichtiger, dass wir ein gut funktionierendes Mediensystem von guter Qualität haben.

Gut für Populisten, schlecht für die Demokratie

Die No Billag-Initiative ist ein Frontalangriff auf die Meinungsvielfalt. Ein Ja zur Initiative könnte das Ende der SRG sowie der meisten privaten Radio- und Fernsehstationen bedeuten. Der Medienmarkt könnte damit in die Hände weniger reicher Privatpersonen fallen. Denn neben den gebührenfinanzierten Medien gibt es heute nur noch wenige Schweizer Medien, die nicht von grossen Geldgebern abhängig sind. Eine Berlusconisierung der Medien ist zwar gut für Populisten, schadet aber der demokratischen Debatte.

Für ein unabhängiges Medienschaffen

Eine funktionierende Demokratie braucht ein starkes und vielfältiges Mediensystem! Wir Grünen stehen für starke Debatten, Offenheit und Vielfalt ein. Deshalb kämpfen wir gegen die gefährliche No Billag-Initiative. Teilst du diese Haltung, empfehle ich, die #Liste4 zu wählen.

Was die Grünen sonst so denken:
dasistgrün

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