Bildung

BESSER CHANCENGERECHT


Vision

Bildung ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben und die soziale wie wirtschaftliche Teilnahme an der Gesellschaft. Das Bildungssystem fördert mit fairen Zugangschancen die unterschiedlichen Talente im Kanton und deren Entfaltung und Entwicklung. Eine starke öffentliche Schule und ein gutes duales Berufsbildungssystem sichern die Chancengerechtigkeit und vermindert Verzerrungen aufgrund des sozialen Umfeldes.

Ziele

  • Stärkung der Volksschule als Vermittlerin der wesentlichen Grundlagen für die persönliche und berufliche Entwicklung aller Kinder und Jugendlichen
  • Bedürfnisgerechte Ausbildungsvielfalt für alle Jugendlichen: Alle sollen die für ihre Talente und Interessen bestmögliche Bildung erhalten
  • Befriedigung der Nachfrage an Fachkräften der Zürcher Wirtschaft auf allen Bildungsstufen

Hintergrund

Eine starke und integrative Volksschule ist zentral für eine möglichst hohe Chancengerechtigkeit und die Förderung aller Talente. Sie legt die Basis für den späteren Weg in der Berufsbildung oder an einer Hochschule.

Das Zürcher Bildungswesen erbringt zentrale Leistungen für die Integration von Kindern und Jugendlichen in die Gesellschaft und die Wirtschaft. Es deckt die Nachfrage der Zürcher Wirtschaft nach gut ausgebildeten Arbeitskräften allerdings nicht ausreichend. Die eigenen Potentiale werden nicht genügend ausgeschöpft, weil die soziale Herkunft den Bildungserfolg begabter Menschen verhindert. Hier sind das Bildungssystem als Ganzes wie auch jede einzelne Lehrperson gefordert.

Die integrierte Sonderschulung ist ein wichtiger Schritt zur gerechten Förderung aller Talente, von der nicht nur die Schwächsten profitieren, auch wenn dadurch die Heterogenität der Klassen zugenommen hat.

Grüne Forderungen

  • Genügend Krippen- und Hortplätze sowie qualitativ hochwertige Tagesschulen
  • Förderung der Durchlässigkeit der Bildungsstufen durch eine intelligentere und spätere Selektion
  • Ersetzen der Gymiprüfung durch ein Aufnahmesystem, das die Langzeitleistung berücksichtigt
  • Genügend Lehrstellen für schwächere Jugendliche, und solche mit lehrbegleitender Berufsmaturität
  • Ausbildungsbeiträge für finanziell benachteiligte Jugendlichen, junge Erwachsene und wenig gebildete Personen, Stipendien statt Sozialhilfe