Atomstrom

BESSER ENDLAGERN
STATT ENDLOS BETREIBEN


Vision

Nach dem gelungenen Atomausstieg 2029 beginnt der lange Prozess des Rückbaus der Atomkraftwerke. Da wir bereits viel hochgiftigen Atommüll haben, wird dieser sicher, rückholbar und jederzeit überwacht tiefengelagert.

Ziele

  • Ausstieg aus allen Atomenergie-Bezugsverträgen bis 2029
  • Gesicherte Finanzierung des Rückbaus der abgestellten Atomkraftwerke
  • Bestimmung eines sicheren Standorts für ein Tiefenlager nach dem aktuellen Wissenstand der Forschung
  • Sichere und rückholbare Einlagerung des radioaktiven Abfalls

Hintergrund

Trotz langer Laufzeiten, Sicherheitsmängeln und fehlender Wirtschaftlichkeit setzen die AKW-Betreiber in der Schweiz alles daran, ihre Atomkraftwerke weiter laufen zu lassen. Der Bund agiert beim Atomausstieg ebenfalls zu zögerlich – hier setzte die Grüne Volksinitiative für den Atomausstieg an. Der Kanton Zürich ist an AKW beteiligt und kann darum zu einem schnellen Atomausstieg beitragen: Wenn er keinen Atomstrom mehr bezieht, erzeugt das Druck.

Das Kernenergiegesetz schreibt vor, dass radioaktive Abfälle in einem Tiefenlager in der Schweiz entsorgt werden müssen. Das oberste Ziel ist dabei der langfristige Schutz von Mensch, Tier und Umwelt vor radioaktiver Strahlung. In Zusammenarbeit von Bund, Kantonen, der Nagra und dem Ensi wird daher ein Standort für ein mögliches Tiefenlager gesucht. Dabei sind noch viele technische Fragen zum Bau, zur Sicherheit, zur Rückholbarkeit offen – niemand weiss, wie man mit dem unvorstellbar langen Lagerzeitraum von über einer Million Jahre umgehen soll.

Grüne Forderungen

  • Der Kanton Zürich soll keinen Atomstrom mehr beziehen
  • Erst Bestimmung des geeignetsten Orts für das Tiefenlager, dann Bestimmung des Orts für die zugehörige Oberflächeninfrastruktur
  • Rückholbare Lagerung von Atommüll