Aktuelles

Wahlen 2018

Flyer zu unseren Positionen betreffend Schule

 

 


 

 

Unternehmenssteuerreform fördert Bildungsabbau in Wädenswil

Unsere Präsidentin Rita Hug nimmt in ihrem Leserbrief in der Zürichsee-Zeitung vom 02.02.2017 Stellung zur anstehenden Abstimmung

 


 

 

 

 

Haben Sie sich auch geärgert, dass in Wädenswil die Begabtenförderung und Schulsozialarbeit massiv gekürzt wurden? In der Budgetdebatte haben wir Grünen uns gegen den grossen Bildungsabbau gewehrt. Eine attraktive Schule mit Chancen für alle Jugendlichen gehört zu einem lebenswerten Wädenswil und entspricht somit den politischen Zielen der Grünen.


Mit der Unternehmenssteuerreform steht die nächste Steuersenkungsrunde zur Debatte: Unternehmen sollen entlastet werden, dies wird tiefere Steuereinnahmen zur Folge haben und somit weitere Budgetkürzungen mit negativen Auswirkungen auch für die Schule. Falls diese im Februar 2017 angenommen würde, wird ein Steuerausfall in Wädenswil von 2.67 Mio. prognostiziert, also 5 Steuerprozent. Laut einer Aussage von Stadtpräsident Philip Kutter in einem Zeitungsartikel in der ZSZ vom 30. November 2016 wird der Stadtrat darauf hinarbeiten, allfällige Ausfälle ohne Steuererhöhung zu verkraften.


Wo, bitte schön, sollen 5 Steuerprozente in Zukunft genau eingespart werden? Was möchte der Stadtrat noch alles kürzen oder gar ganz streichen? Wir befürchten, dass dieser Abbau wiederum zu Lasten der Bildung und Lebensqualität in Wädenswil geht.


Wir Grünen sagen ja zu einer guten Schulbildung und wehren uns mit allen Mitteln gegen die beschlossenen Abbaumassnahmen bei der Schule und lehnen die USR III deshalb entschieden ab.


Rita Hug, Präsidentin Grüne Wädenswil
 


Einladung zum Neujahrsapéro mit Fondue

Freitag, 20. Januar 2017, ab 19.00 Uhr in der Iisbaraggä auf dem Seeplatz Wädenswil


Wir freuen uns auf alle Gäste, die mit uns anstossen und/oder diskutieren....

Ab ca. 20.00 Uhr können alle, die mögen, noch zu einem gemeinsamen Fondue zusammensitzen.
 


 


Budgetdebatte 2017

Unsere Präsidentin Rita Hug nimmt in ihrem Leserbrief in der Zürichsee-Zeitung vom 30.11.16 Stellung


 

 

 

 


Einschneidende Budgetstreichungen beim Voranschlag 2017


Der Aufschrei ist gross! Die Fasnachtsgesellschaft wehrt sich gegen eine Budgetstreichung im Voranschlag 2017. Ganz nach dem «Verursacherprinzip» möchte die Stadt Wädenswil nicht mehr für die Reinigungsarbeiten dieser drei fröhlich-bunten Tage aufkommen. Die Fasnachtsgesellschaft hat Glück. Ist sie doch mit eigenen Mitgliedern der SVP und FDP prominent in Gemeinde- und Stadtrat vertreten. Wer von all den Politikern, die gerne wiedergewählt werden möchten, stellt sich schon gegen die Fasnachtsgesellschaft und riskiert, im «Aalüger» und bei der Schnitzelbank verspottet zu werden.


Ganz anders die Situation für die 321 Schülerinnen und Schüler, welche an den beliebten freiwilligen Sport- und Freizeitkurse jedes Jahr teilnehmen. Ihr Budgetposten der etwa den gleichen Umfang hat, wird von den gleichen Politikern aus dem Budget gekippt. Auch der Schwimmunterricht für Kindergärtner wird ganz gestrichen und die Schülerinnen und Schüler werden weniger Schwimmlektionen haben. Weiter wird die Aufgabenhilfe sowie die Begabungsförderung stark reduziert   – so viel zum Thema Bildungsstadt und Chancengleichheit. Auch bei der Schulsozialarbeit werden gleich mehrere Lehrer vom neuen Schuljahr an auf der Strasse stehen, falls diesem Antrag stattgegeben wird. Wohl keiner der verantwortlichen Politiker hat sich Gedanken gemacht, was für Auswirkungen dieser Stellenabbau für die Schülerinnen und Schüler sowie die Klassenlehrpersonen haben wird. Die jahrelange hervorragende Aufbauarbeit zum Wohle unserer Kinder wird von bürgerlichen Politikern, welche die Mehrheit im Parlament ausmachen, zerstückelt und mit Füssen getreten. 


Es sind auch noch weitere für uns Wädenswilerinnen und Wädenswiler einschneidende Einsparungen geplant, die sich auf die Sauberkeit in der Stadt, auf wichtige Dienstleistungen oder das Erscheinungsbild auswirken. Reinigungsarbeiten werden reduziert, der unentgeltliche Rechtsdienst wird eingestellt und auf Blumenrabatten folgt Grünbepflanzung.


Wie hat es in Wädenswil nur soweit kommen können? Grüne und Linke haben bei jeder Budgetdebatte in den vergangenen Jahren darauf hingewiesen, dass wir in «guten Jahren» sorgsam mit dem Geld umgehen müssen und dass eine sorgfältige, langfristige Finanzplanung wichtig ist. Stattdessen sind Investitionen immer wieder nach hinten verschoben worden und das Eigenkapital wurde laufend abgebaut, um Steuern zu senken. Schlimm für uns, tragisch für unsere Nachkommen, die einen Qualitätseinbruch ihrer Schulbildung erfahren werden und später dieses Finanzdebakel ausbaden müssen.


Rita Hug
Gemeinderätin Grüne Wädenswil
GRPK-Mitglied

 


Wie weiter mit der Kläranlage?

Der Stadtrat beantwortet unsere Anfrage betreffend Kläranlage leider nicht zu unserer Zufriedenheit, wie die ZSZ berichtet.


 

 


 

Zum Bericht >>
 


 

Grüne Bezirk Horgen: Podiumsveranstaltung Kulturlandschutz

Mi 16.11.16 - 20:00


Flyer Download

 


 

Grüne Bezirk Horgen: Podiumsveranstaltung Atomausstieg

Do 10.11.16 - 20:00


Flyer Download

 


 

Solarpreis ohne Energiestadt Wädenswil

Heinz Wiher, langjähriger grüner Gemeinerat, kritisiert in einem Leserbrief in der Zürichsee-Zeitung vom 31.10.16 die Sparpolitik des Stadtrats.


 

 

 


Das Berghaus Etzel-Kulm ist mit einer verbesserten Wärmedämmung, neuen Fenstern und dem Ersatz der Ölheizung durch eine Wärmepumpe auf vorbildliche Weise energetisch saniert worden. Mit der gebäudeeigenen Photovoltaikanlage kann mehr als ein Drittel des Energiebedarfs des Berghauses abgedeckt werden. Dafür ist die Genossenschaft Hoch-Etzel mit dem Schweizerischen Solarpreis 2016 ausgezeichnet worden. Diese umfassende Erneuerung des Berggasthauses verdanken wir dem engagierten Vorstand der Genossenschaft, vielen privaten Spendern und der finanziellen Unterstützung durch fast alle Gemeinden rund um den Zürichsee. Einzig Wädenswil, notabene eine Energiestadt, zeigte keine Solidarität mit der Genossenschaft Hoch-Etzel, dies obwohl zahlreiche Pioniere, welche vor 54 Jahren bei der Genossenschaftsgründung dabei waren, echte Wädenswiler sind.

 

Bald wird im Gemeinderat das Budget 2017 beraten. Vor einem Jahr haben sich einzig die EVP, die SP und die Grünen gegen die masslosen Kürzungen bei der Schule, im Sozialen und Umweltbereich eingesetzt. Falls die Mitteparteien die rechtsbürgerliche Sparhysterie bei der nächsten Budgetdebatte weiterhin ohne Rücksicht auf Verluste mittragen werden, so riskieren sie bei den Gemeinderatswahlen anfangs 2018 ähnliche Einbussen, wie sie ihre Schwesterparteien soeben bei den Kantonsratswahlen in Basel und Aargau erlebt haben.

 

Heinz Wiher, Grüne Wädenswil

 


Ueli Reiter neuer Gemeinderat
 

 

Nach 10 Jahren Amtszeit ist Simon Kägi im Sommer aus dem Gemeinderat zurückgetreten. Die Grünen Wädenswil bedauern dies sehr, war er doch lange einer der jüngsten Gemeinderäte und amtete im Jahr 2010-2011 gar als Präsident des Rats und war somit höchster Wädenswiler. Als Mitglied von Wahlbüro und RPK hat er zahlreiche Geschäfte vorbereitet und begleitet; als grossen Erfolg wertet er aber vor allem den erfolgreichen Kampf gegen den Golfplatz Beichlen.

 

Mit Ueli Reiter konnten die Grünen nun diese Woche einen engagierten Nachfolger präsentieren. Als promovierter Umweltingenieur ist er prädestiniert, grüne Anliegen kompetent zu vertreten. So möchte er sich für den vermehrten Einsatz von erneuerbaren Energien stark machen und die Energieeffizienz steigern. Zudem will er sich für nachhaltige Wohnformen und die Verbesserung des öffentlichen Verkehrs in Wädenswil einsetzen. Ueli Reiter ist 40 Jahre alt und lebt mit seiner Familie in Wädenswil.

 


TeleZ interviewt Simon Kägi zum Seeuferweg

https://vimeo.com/185326898

 



Einwendungen zur Gesamtrevision der Abstellplatzverordnung

Claudia Bühlmann hat im Namen der Grünen dieses Dokument eingereicht:


Einwendungen >>

 


Schulhaus Ort,  Au

Unser Einsatz für das Schulhausprojekt hat leider nichts gebracht. Chancenlos waren Simons Vermittlungsversuche, wie der Leserbrief von Urs Hauser, Au, in der ZSZ vom 26. Mai moniert.

 

Leserbrief "Eine verpasste Chance"  >>


 


Schulhaus Ort: Sparen ohne Sinn


Hier unsere Stellungnahme zur GR-Sitzung vom 23.5.2016:


Dass ein bürgerlich dominierter Stadtrat ein gutes, sinnvolles und angemessenes Projekt, zur dringend notwendigen Erweiterung des Schulhauses Ort entwickelt und jetzt der bürgerlich dominierte Gemeinderat, mit Schützenhilfe bis in die CVP, das Projekt bodigen will, ist eine Tragödie für den Stadtrat – aber vor allem für die Au! Der zusätzliche Bildungs- und Sportraum wird seit Jahren benötigt. Daran zweifelt niemand. Unserer Ansicht nach geht es einzig um finanzpolitische Überlegungen – eine verzweifelte Sparübung um eine schon überfällige Steuererhöhung auf Biegen und Brechen weiter aufzuschieben. Die Fusion mit den Berggemeinden, das massive Bauwerk oder mangelnde Zusammenarbeit mit der Verwaltung sind als Gründe schlicht eine einzige Farce. Leidtragende sind die Auer Familien und Kinder – Baracken werden für die Au zur Gewohnheit – befohlen durch die hauptsächlich Orts-Wädenswiler bürgerlichen Gemeinderäte und -rätinnen. Wer das Trauerspektakel erleben will, sei herzlich eingeladen: Montag, 23. Mai, 19 Uhr, Gemeinderatssaal.


Simon Kägi, Gemeinderat Grüne
 


GV 21.4.2016

19.30 Uhr: GV mit Besichtigung der neuen Fotovoltaik-Anlage beim Hallenbad


Bericht  in der Zürichsee-Zeitung vom 4.Mai 2016

 


 

Stadtrat prüft, welches Quartier für weitere Holzschnitzelheizung infrage kommt

Unser Postulat zur vermehrten Holznutzung wurde überwiesen. Die ZSZ berichtete am 13.4.2016 darüber.


Zum Postulat  >>


Zum Artikel  >>

 

 


Velobörse 2016

Auch die diesjährige Velobörse war ein voller Erfolg. Es wechselten über 100 Fahrräder den Besitzer oder die Besitzerin, 34 Velos wurden an die Rumänienhilfe gespendet. Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer! Und zum Vormerken: Die Velobörse 2017 findet am  1. April statt (kein Scherz!)

 


 

Claudia Bühlmann neue Gemeinderätin

 

 

 

Nach gut sechs Jahren Amtszeit hat Adrian Stucki per Ende 2015 seinen Rücktritt aus dem Wädenswiler Parlament eingereicht. Damit verlieren die Grünen eine über die Parteigrenzen hinweg beliebte und respektier­te Persönlichkeit. Adrian Stucki hat sich als Mitglied der Sachkommission für die Schaffung von preiswertem Wohnraum eingesetzt. Dank seinem Engagement hat sich die Stadt Wädenswil das Energiestadtlabel „Gold“ als mittelfristiges Ziel gesetzt. Adrian Stucki wird sich weiterhin für die Grünen engagieren, neu als OK-Präsident der Velobörse.                                     

 

Die Grünen freuen sich mit Claudia Bühlmann eine vielseitig engagierte Frau in ihrer Gemeinderatsfraktion willkommen zu heissen.

 

Die 44-jährige Familienfrau ist im Wädenswiler Berg aufgewachsen, Mutter von drei schulpflichtigen Mädchen und arbeitet als biologisch-dynamische Landwirtin und Arbeitsagogin seit 10 Jahren in der Stiftung Bühl. Als Präsidentin der KiBe Wädenswil, vormals Kinderkrippe Wädenswil, verfügt Claudia Bühlmann über Führungserfahrung und ist bereits einer breiten Öffentlichkeit in Wädenswil bekannt. Nebst den klassischen Umweltthemen der Grünen will sie sich für zahlbaren Wohnraum und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen.

 


Flüchtlingshilfe, die ankommt


Im Rahmen des Neujahrapéros der Grünen hat die junge Wädenswilerin Linda Stutz in der Iisbaraggä am Freitag, 15.1.16 über ihre Erfahrungen als Flüchtlingshelferin auf Lesbos berichtet, eine Arbeit, die sie emotional gefordert, aber auch bereichert hat.
 

Die Medizinstudentin verbrachte im November letzten Jahres eine Woche auf der griechischen Insel Lesbos, half dort mit einer Gruppe von Freiwilligen, die ankommenden Bootsflüchtlinge zu empfangen und zu betreuen. Arbeit gab es mehr als genug: Neben medizinischer Erstversorgung hat die Gruppe die durchnässten Flüchtlinge neu eingekleidet, sie mit Essen bzw. Babynahrung versorgt und auf die Auffanglager verteilt. Zudem haben die Helfer Strände gereinigt und Schwimmwesten eingesammelt. Dies alles geschah in enger Zusammenarbeit mit NGOs vor Ort.
 

Die Arbeit vor Ort gestaltete sich nicht immer ganz einfach. Vor allem Personen, die im Schutze der Dunkelheit das Meer überqueren mussten, waren emotional am Ende. Die meisten waren durchnässt, unterkühlt und hatten seit Tagen keine warme Mahlzeit mehr zu sich genommen. An einem ruhigeren Tag begann das Team mit der Strandaufräumarbeit. Die Strände waren übersäht von orange leuchtenden Schwimmwesten, doch dazwischen lagen auch immer wieder vereinzelte, meist verbleichte Familienfotos. „Diese Bilder gingen mir sehr nahe“, berichtete Linda. „Man stellt sich vor, was für ein Schicksal eine Familie aus ihrer Heimat vertreibt und wie es dazu kam, dass die Bilder nun zwischen Abfallbergen liegen.“
 

Doch es gab für Linda auch zahlreiche sehr berührende Momente, z.B. spontane Umarmungen von Flüchtlingen, die äusserst dankbar waren für trockene Kleider und Beistand. Es waren Erfahrungen, die Linda und die anderen Helfer sehr geprägt und beeindruckt haben. „Die Solidarität der Helfer und der griechischen Inselbewohner ist überwältigend. Aber viel mehr noch war es die freundliche, herzliche Art der Flüchtlinge, die mich dazu bewogen, sicherlich wieder nach Lesbos zu reisen.“


Lindas Gruppe hat eine neue Hilfsorganisation gegründet, die „Volunteers for Humanity“, die Winterkleider und Geldspenden für die Flüchtlinge entgegennimmt. Einige Mitglieder der Gruppe sind bereits wieder nach Lesbos gereist. Die Grünen Wädenswil haben Linda eine Spende übergeben und am Freitag Winterkleider gesammelt, die noch im Januar nach Lesbos gebracht werden.

 

http://www.volunteersforhumanity.ch/

 


Einladung zum Neujahrsapéro mit Fondue

Freitag, 15. Januar 2016, ab 19.00 Uhr in der Iisbaraggä auf dem Seeplatz Wädenswil


Wir möchten diesen Anlass gerne nutzen, um Ihnen unsere neue Gemeinderätin Claudia Bühlmann vorzustellen und uns gebührend von unserem abtretenden Gemeinderat Adrian Stucki zu verabschieden.
 

Zudem freut es uns sehr, Ihnen eine junge Wädenswilerin vorzustellen, die im November 2015 während 5 Tagen in Lesbos, Griechenland, war und sich für ankommende Flüchtlinge eingesetzt hat. Linda Stutz war in einer Gruppe von 15 Personen tätig und hat vor Ort medizinische Hilfe angeboten, Kleider- oder Teeausgaben organisiert und Strände geputzt. Sie wird uns ab ca. 19.30 Uhr von Ihren Eindrücken berichten. Zudem sammelt sie Winterkleider für die Flüchtlinge. Einfach mitbringen....
 

Ab ca. 20.30 Uhr werden alle, die mögen, noch zu einem gemeinsamen Fondue zusammensitzen.
 


 


Leserbrief 2

Monika Greter, CVP, hat auf den Leserbrief von Heinz reagiert. Hier seine Replik in der Zürichsee-Zeitung vom 12.01.16.


 

 


 

 

Sparpolitik der Grünen

 

Den Grünen sei es egal, wie viel Geld der Staat ausgibt, behauptet Monika Greter, die Fraktionspräsidentin der CVP Wädenswil. Dies ganz im Gegenteil zur CVP, welche sich für tiefe Steuern und einen schlanken Staat einsetzt. Schauen wir genauer hin, ist das wirklich so? Bei der Beschaffung der Kampfflugzeuge Gripen hat die CVP vor einem Jahr die Ja-Parole beschlossen. Zum Glück wurde dieser milliardenteure Fehlentscheid mit einer Volksabstimmung korrigiert. Möglich wurde diese Einsparung  dank dem Referendum, welches die Grünen mitlanciert haben. Auch beim Bau der 2. Röhre für den Gotthardstrassentunnel ist die CVP bereit, Steuergelder zu verschleudern und den Alpenschutz aufs Spiel zu setzen. Mit der Volksabstimmung Ende Februar gibt es wiederum die Möglichkeit, korrigierend einzugreifen. Klar, dass die Grünen hier den Sparstift ansetzen wollen, auch um den Gotthardbasistunnel der Eisenbahn nicht unnötig zu konkurrenzieren.

 

Wer bei unnötigen Militärausgaben und Strassenbauprojekten bereit ist, Milliarden auszugeben und dafür auf lokaler Ebene bei der Kultur, bei der Bildung und bei der Entwicklungshilfe ohne Rücksicht auf Verluste Budgetkürzungen vornimmt, der darf sich durchaus einmal zu fragen, ob dies mit dem „C“ im Parteinamen noch vereinbar ist.

 

Heinz Wiher, Grüne Wädenswil

 


Leserbrief 1

Leider hat unser Einsatz gegen das Sparen nicht gefruchtet. Heinz Wiher, langjähriger grüner Gemeinerat, schrieb dazu in der Zürichsee-Zeitung vom 24.12.15 einen Leserbrief.


 

 


Budgetdebatte: Sparen ohne Grenzen


Die Budgetberatung  des Gemeinderates von Wädenswil wurde letzten Montag von einer rekordverdächtigen Anzahl politisch interessierter Personen verfolgt. Leider gab es wenig Erfreuliches zu hören: Die Steuersenkungen der letzten Jahre haben ein steigendes Budgetdefizit zur Folge  und dringend notwendige Investitionen werden auf spätere Jahre verschoben. Die wachsende Stadt Wädenswil hat nach neuen Steuerzahlern gerufen und gekommen sind Eltern, die für ihre Kinder einen Platz in der Schule beanspruchen. Wachstum ist nicht zum Nulltarif zu haben, dies wird nicht nur beim zusätzlich benötigten Schulraum in Wädenswil deutlich spürbar.


Auch der Spielraum zur Unterstützung von  Vereinen und Kulturinstitutionen wird in Wädenswil immer kleiner. Deshalb streicht die bürgerliche Mehrheit im Gemeinderat für die erst kürzlich eröffnete Kulturgarage den unverzichtbaren Betriebskredit und gewährt nur noch eine Defizitgarantie. Auch bei der Entwicklungshilfe hat der Gemeinderat trotz den grossen Flüchtlingsströmen gnadenlos den Rotstift angesetzt und diesen Budgetposten von 90‘000 Franken auf 50‘000 Franken reduziert. Wäre nicht Hilfe vor Ort gerade in der heutigen Zeit dringend notwendig? Die Primarschule aus der Bildungsstadt Wädenswil wurde vom Sparstift ebenfalls nicht verschont: Unter anderem will der Gemeinderat das Budget für das DaZ, dem Deutschunterricht für fremdsprachige Kinder und Jugendliche, um 500‘000 Franken reduzieren.  Dabei ist das Beherrschen einer Landessprache ein wesentlicher Schlüssel zur Integration; dies gilt besonders für Jugendliche, damit sie nach einer adäquaten Ausbildung später einmal ihren Platz in der Gesellschaft und der Berufswelt finden können.


Dass SVP, FDP und die GLP die Standortattraktivität in erster Linie über einen tiefen Steuerfuss definieren ist keine neue Erkenntnis. Dass aber auch die CVP alle Sparanträge mitunterstützt, sei es bei der Kulturgarage, bei der Flüchtlingshilfe oder bei der Primarschule, hat mich masslos enttäuscht. CVP-Wädenswil, christlich und sozial, das war einmal.


Heinz Wiher, Grüne Wädenswil
 


Lebensqualität statt tiefe Steuern!

Die Grünen wehren sich gegen den Spardruck und möchten lieber die Steuern leicht erhöhen statt auf viel Wichtiges verzichten. Lesen Sie unseren Franktionsbericht unter "Aus dem Gemeinderat".
 


Beichlen aufwerten

Die Zürichsee-Zeitung vom 8.12.2015 berichtet über unser Postulat, das Landschaftsentwicklungskonzept (LEK) zu aktualisieren.

 

Artikel

 


Lokale Abstimmung vom 22.11.2015: Wohnen für alle – Stellungnahme

Am 22. Nov stimmen wir in Wädenswil über die von der SP lancierte Initiative "Wohnen für alle" ab. Die Grünen empfehlen, Initiative und Gegenvorschlag anzunehmen und  bei der Stichfrage den Gegenvorschlag zu bevorzugen, den sie mit ausgearbeitet haben.

 

Die Grünen sind der Meinung, dass die Initiative vom Grundgedanken her eine gute Sache ist, in der Formulierung aber zu radikal. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit einer Ablehnung an der Urne gross. Nach dem Motto "lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach" hat sich die Fraktion der Grünen deshalb von Beginn weg für einen Gegenvorschlag stark gemacht und war in der Kommission massgeblich an dessen Ausarbeitung beteiligt. Die wichtigsten Punkte waren dabei die Zusammenarbeit mit den gemeinnützigen Wohnbauträgern und die Forderung, dass Grundeigentümer in die Pflicht genommen werden, sollten sie im Rahmen von Gestaltungsplänen profitieren. Auch bürgerliche Parteien konnten - dank der massvollen Formulierung - für dieses eigentlich "linke" Anliegen gewonnen werden und folglich hat der Gemeinderat dem Gegenvorschlag zugestimmt.

 

Somit steht der Förderung von günstigem Wohnraum in Wädenswil eigentlich nichts mehr im Weg.

 


2. Wahlgang Ständerat 22.11.2015

Bitte gehen Sie wählen und  helfen Sie uns, den Rechtsrutschnoch etwas zu dämpfen. Wählen Sie Bastien Girod in den Ständerat.

 

Weitere Infos beim Kanton unter Bastien Girod unterstützen

 


Genossenschaft Hoch-Etzel

Mai 2015
 

Im Gegensatz zum Gemeinderat sind die Grünen der Meinung, dass die Genossenschaft Hoch-Etzel weiterhin unterstützt werden sollte. Sie übergeben deshalb der Genossenschaft einen Scheck.

 

 

Siehe dazu den Artikel der Zürichsee-Zeitung vom 15. Mai 2015.

 


Erstes Statt-Golfturnier der Grünen


Bei hervorragenden äusseren Bedingungen empfing OK-Präsident Simon Kägi im Rosenmattpark eine illustre Schar von gut zwei Dutzend Golf-Begeisterten. Vor dem Start galt es den Anwesenden zuerst die Statt-Golf-Spielregeln zu erklären: Diese Sportart ist sehr ressourcenschonend, denn sie kann nur in der Stadt, im bereits überbauten Siedlungsgebiet gespielt werden und beansprucht somit nicht das wertvolle Kulturland der Bauern. Ein Markenzeichen des Statt-Golfs ist auch das Fairplay: Statt-Golfer und Statt-Golferinnennehmen jederzeit Rücksicht auf die Passanten, es braucht daher keine Maschendrahtzäune oder Verbotsschilder. Da die Spielregeln des Statt-Golfs Timeouts erlauben, ist der Besuch eines Strassencafés oder eines Restaurants jederzeit möglich, wovon das lokale Gewerbe profitieren kann. Nach der Regelkunde wurde der Start freigegeben. Die Route führte die Statt-Golfer und Statt-Golferinnen vom Rosenmattpark an den Seeplatz, weiter durch den Samstagsmarkt an der Gerbestrasse und endete vor dem Migros an der Oberdorfstrasse. Dort übergab OK-Präsident Simon Kägi der Migros-Filialleiterin einen Korb voller Golfbälle. Getreu dem Migros-Motto «aus der Region, für die Region» wurden diese Golfbälle von den Grünen aus dem Weidland gesammelt, welches an die bestehende Golfanlage auf der Beichlen grenzt.
 



Montag, 27.10.2014, 20 Uhr, Haus Sonne, Wädenswil

Die unheimlichen Ökologen –
Sind zu viele Menschen das Problem?

Lesung mit Diskussion und Apéro
mit Balthasar Glättli, Nationalrat Grüne

 

Artikel dazu in der Zürichsee-Zeitung vom 5.11.2014