Aktuell

Tschann und Loretz gleichwertig: Stimmfreigabe der Grünen Horgen

17. Mai 2017

Die Grünen haben die zwei Kandidaten für die Schulpflege-Ersatzwahl zu einem Hearing eingeladen. Carla Loretz (parteilos) und Markus Tschann (GLP) sind beide hervorragend qualifiziert und eignen sich sowohl von den fachlichen Kompetenzen wie auch der Persönlichkeit bestens für die Mitarbeit in der Schulpflege. Beide haben an der Pädagogischen Hochschule gearbeitet und waren als Lehrer/in tätig. Die Grünen bedauern angesichts dieser Ausgangslage, dass nicht zwei Sitze vakant sind; sie verzichten auf eine Empfehlung.

Anfrage zur global-sozialen Verantwortung

30. November 2016

Horgen hat im diesjährigen Gemeinderating von Solidar schlecht abgeschnitten. Sie nimmt ihre global-soziale Verantwortung nur unzureichend wahr. Die Grünen haben deshalb eine Anfrage an den Gemeinderat gerichtet. Sie wollen wissen, ob die Gemeinde inskünftig auch soziale Kriterien (v.a. Arbeitsbedingungen) bei der Beschaffung von Gütern aus Entwicklungsländern zu berücksichtigen gedenkt und welche Beiträge für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit geplant sind.

anfrage_gemeinderating_2016.pdf

 

Grüne Parolen – Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2016

05. Dezember 2016

Teure neue Stühle für den Schinzenhof sind aus Grüner Sicht unnötig. Alle anderen Vorlagen finden Zustimmung.

Die zusätzlichen Mittel für die Renovation der Liegenschaft an der Bergwerkstrasse 27 sind gut investiert, zumal mit dem Ausbau des Dachstocks mehr Wohnraum zur Verfügung stehen wird. Die Grünen haben allerdings in der Weisung einen Hinweis auf ökologische Aspekte der Sanierung vermisst.
Dem Kredit für neues Saalinventar im Schinzenhofsaal stehen die Grünen ablehnend gegenüber. Insbesondere die veranschlagten Fr. 300‘000.- für neue Stühle sind überrissen und unnötig, zumal die bestehenden Stühle noch in gutem Zustand sind, wie sich Besucher der Gemeindeversammlung jeweils vergewissern können.
Der Kredit für den Architekturwettbewerb beim Projekt Neu-Tödi erachten die Grünen als sinnvolle Investition. Die geplante Mehrgenerationensiedlung mit Pflege- und Serviceangeboten für ältere Menschen ist wegweisend. Eine überzeugende bauliche Lösung ist im Interesse nicht nur der zukünftigen Bewohner, sondern auch der Nachbarschaft und der Gemeinde.
Wichtigste Vorlage aus Grüner Sicht ist der Masterplans Energie und das Förderprogramm 2017-2020. Die dafür veranschlagten Finanzmittel sind bescheiden und der jährliche Betrag geringer als beispielsweise neue Stühle für den Schinzenhof. Sie erlauben es der Gemeinde, auf dem Pfad zum Energiestadt-Label „Gold“ plangemäss vorwärts zu kommen – und damit dem Auftrag der Stimmbevölkerung von 2011 zu entsprechen.
Schliesslich sagen die Grünen Ja zum Voranschlag und dem unverändert tiefen Steuerfuss. Angesichts der zu erwartenden erheblichen Mindereinnahmen wegen der von bürgerlicher Seite vorangetriebenen nationalen Unternehmssteuerreform, wird sich der Steuerfuss allerdings in Zukunft nicht auf diesem tiefen Niveau halten lassen. Eine massvolle Steigerung in den nächsten Jahren wird der Attraktivität der Gemeinde Horgen allerdings keinen Abbruch tun.

Willkommen Hirzel!

12. September 2016 - Die Grünen Horgen befürworten den Zusammenschluss mit Hirzel und sprechen sich für ein neues Sportbad aus.

Die Grünen Horgen sagen Ja zur Eingemeindung und heissen Hirzel willkommen. Wir würden uns freuen, wenn der wild-romantische Sihlsprung bald auf dem gemeinsamen Gemeindegebiet steht und wir (Alt-)Horgner die Heidi-Mutter Spyri neu als die unsrige bezeichnen können. Aber alleine deswegen muss man sich nicht zusammenschliessen. Auch die historischen Gründe (Hirzel gehörte bis ins späte 18. Jahrhundert bereits zu Horgen) und die traditionelle Verbundenheit (die Gemeinden arbeiten in verschiedenen Zweckverbänden zusammen etc.) sind nicht gewichtig genug, um aus Horgner Sicht von einer Notwendigkeit zu sprechen. Zwingend ist eine Fusionslösung aber für den Hirzel - aus finanziellen Gründen. Befindet sich der Nachbar in einer schwierigen Lage, schaut man nicht weg. Zumal sich die (geschätzten) Mehrkosten der Eingemeindung für Horgen im kaum spürbaren Bereich bewegen. Für die Hirzler bleibt die wichtige Infrastruktur, der Ortsname und Dorfcharakter erhalten. Ausserdem stärkt der Zusammenschluss die Gemeindeautonomie;  gegenüber dem Kanton erhält Horgen ein grösseres Gewicht, mehr politischen Einfluss und positioniert sich in der Region als starke und weitsichtige Gemeinde.
Horgen braucht ein neues Hallenbad. Das marode Bergli-Hallenbad für teure sieben Millionen zu sanieren, ist keine Lösung. Bei der Grundsatzabstimmung für ein neues Hallenbad sprechen sich die Grünen klar für die Variante «Sportbad» aus. Damit können die Bedürfnisse der Wassersportvereine, die einen wichtigen Beitrag für die Volksgesundheit und die Jugendsportförderung leisten, am besten und kostengünstigsten erfüllt werden. Ein «Klein-Alpamare» (Variante 2) braucht es in Horgen nicht. Das wäre unnötiger Luxus und auch in ökologischer Hinsicht fragwürdig.


 

Grüne für altersdurchmischtes Wohnen und zahlbare Mieten

Sowohl die Vorlage der Gemeindeabstimmung wie auch jene der Gemeindeversammlung vom 9. Juni finden bei den Grünen Horgen Zustimmung.

Während die Totalreivision der Zweckverbandsstatuten für die Abfallverwertung im Bezirk Horgen bei den Grünen Horgen unbestritten war, gab die Teilrevision Zonenplanung für das Gebiet Neu Tödi an der Parteiversammlung zu reden. Das darauf geplante Projekt für altersdurchmischtes Wohnen als Ersatz für das in die Jahre gekommene Altersheim erachten die Grünen als zukunftsweisend. Für das Projekt sucht die Gemeinde einen privaten Bauträger, dem das Land im Baurecht abgegeben werden soll. Mit der jetzt zur Abstimmung stehenden Umzonung in eine neue Wohnzonenkategorie wird eine massiv höhere Ausnützung des Bodens möglich sein als bisher in Wohnzonen. Als Gegenleistung für diesen Mehrwert sollte die Gemeinde zahlbaren Wohnraum auf ihrem Bauland fordern. Ob dies tatsächlich passieren wird, ist offen. Insofern kauft die Stimmbevölkerung die Katze im Sack – bzw. macht mindestens eine Anzahlung. Immerhin kann sie dann beim Baurechtsvertrag zum konkreten Projekt nochmals abstimmen. Um einer positiven Entwicklung nicht im Weg zu stehen, sagen die Grünen Ja zur heutigen Vorlage und werden beim Baurechtsvertrag genau darauf achten, dass das Projekt aus sozial- und baupolitischer Hinsicht nachhaltig ist.

An der Urne haben die Horgner Stimmbürgerinnen und –bürger am 5. Juni über einen Kredit für den Neubau eines Doppelkindergartens Heubach zu befinden. Dieses Projekt fand die volle Zustimmung der Grünen. Die Lösung mit einer zweigeschossigen Baute, die im Minergie-Eco-Standard realisiert werden soll, ist punkto Raumausnützung (Stichwort «verdichtetes Bauen») und Energieeffizienz sehr zufriedenstellend.


 

Velobörse in Horgen

Am Samstag, 9. April fand die traditionelle Horgner Velobörse statt, organisiert von den Grünen und Grünliberalen. 140 Fahrräder wechselten den Besitzer – ein neuer Rekord. 

Trotz kalter Witterung wurden die Helfer von einem grossen Ansturm überrascht. Kaum waren die ersten Fahrräder angenommen worden, gab es auch schon die ersten Verkäufe. Insgesamt wurden über 200 Fahrräder für Gross und Klein, Helme, Anhänger, Trottinette, Inlineskates und Kinderwagen angeboten - so eine grosse Auswahl gab es noch nie an der Velobörse in Horgen. Viele Kinder kamen mit ihren Eltern um ihr altes Rad zu verkaufen und sich sogleich ein neues, etwas grösseres Velo auszusuchen. Auf dem Dorfplatz herrschte den ganzen Morgen über emsiges Treiben. Räder wurden ausprobiert, wo nötig Pneus gepumpt oder Bremsen justiert.  Noch bis nach offiziellem Börsenschluss um 12.00 Uhr wurden Geschäfte abgeschlossen, und so fanden 140 Fahrräder und andere Teile einen neuen Besitzer. Traditionsgemäss konnten die Grünen und Grünliberalen alles, was nicht verkauft oder wieder abgeholt wurde, an die Rumänienhilfe weitergeben. 35 Fahrräder aus Horgen werden bald in Rumänien im Einsatz stehen. 

 

Zusammenstehen für Grundrechte: Durchsetzungsinitiative NEIN!

11. Februar 2015

Gemeinsam mit anderen Parteien stehen die Grünen Horgen für bedingungslos gleiche Grundrechte ein. 


 

Ersatzwahl Rechnungsprüfungskommission in Horgen: Grüne für Walder

Am 6. September findet in Horgen die Ersatzwahl für die Rechnungsprüfungskommission statt. Die Grünen empfehlen den Stimmbürgern, dem SP-Kandidaten Hans Walder die Stimme zu geben. Als Ressortleiter Rechnungswesen bei der Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich verfügt er über die nötigen fachlichen Voraussetzungen. Auch seine langjährige Behördenerfahrung in der evangelisch-reformierten Kirchenpflege Horgen sowie in deren Rechnungsprüfungskommission qualifizieren den ehemaligen Präsidenten der SP Horgen für das Amt. 

Die RPK Horgen ist heute klar bürgerlich dominiert. Damit auch die Anliegen der sozial Schwachen und der Umwelt berücksichtigt werden, braucht es eine angemessene Vertretung der Linken. Als konsensorientierte und umgängliche Persönlichkeit mit Weitblick und finanzpolitischem Verantwortungsbewusstsein ergänzt Hans Walder das bestehende RPK-Team in idealer Weise. Um die Kräfte für eine solidarische und nachhaltige Politik zu bündeln, haben die Grünen auf eine eigene Kandidatur verzichtet.


 

Petitionen für  bessere Bus-Verbindungen mit 2000 Unterschriften eingereicht

1. Oktober 2014

Die Ende August lancierten Petitonen für einen besseren S2-Anschluss der Ortsbusse in Horgen war punkto Unterschriften ein Grosserfolg. Nach knapp sechs Wochen Sammelzeit konnten dem Gemeinderat Horgen sowie dem ZVV rund 2000 Unterschriften überreicht werden. Initiiert wurden die Petitionen unter anderem vom Präsidenten der Grünen, Matthias Herfeldt (auf dem Foto dritter von rechts).

Während der ZVV keine Zusagen machen wollte, sind die Petitionäre beim Gemeinderat auf offene Ohren gestossen: er hat sich verpflichtet, im Rahmen des Fahrplanverfahrens für einen S2-Anschluss der seit 15. Juni 2014 nur mehr auf die S8 ausgerichteten Bus- und Postautolinien (insbesondere 121, 132, 134, 150) einzusetzen. Die Grünen hoffen und werden sich weiterhin dafür stark machen, dass alle Quartiere in Horgen wieder ein attraktives ÖV-Angebot bekommen.

Petitionsbogen (Bitte nicht mehr unterschreiben, die Petition ist bereits eingereicht.)


 

Leserbrief zu «Weiterzug des Papiiri-Urteil ist möglich»

15. März 2014

Ob es der grösste Fehler des Horgner Gemeinderats in der vergangenen Legislatur war, sich in den Dienst eines Bauunternehmens für Luxus-Immobilien zu stellen und den Gemeindeversammlungsbeschluss zum Erhalt des «Papiiri»-Kamins zu ritzen, will ich mal offenlassen. Gewiss würde es aber dem Gemeinderat gut anstehen, sich jetzt sportlich zu verhalten und ein Beispiel an Uli Hoeness zu nehmen, d.h. den richterlichen Urteilsspruch gegen ihn zu akzeptieren. Sich an die höchstens theoretische Chance zu klammern, vor der nächsthöheren Gerichtsinstanz doch noch ein Plazet für den Abbruch des historischen Hochkamins zu bekommen, wäre dumm. Sein Image und das Vertrauen der Bevölkerung in die gemeindedemokratischen Spielregeln würden mit Sicherheit nachhaltig in Mitleidenschaft gezogen. Gut möglich, dass dann die Forderung nach einem Gemeindeparlament zur besseren Kontrolle der Exekutive Oberwasser erhielte. Nachdem die Grünen bei der letzten Revision der Gemeindeordnung sich noch als einzige Partei dafür aussprachen, ist mittlerweile offenbar auch die CVP bereit, mit ins Boot zu steigen. Das verirrte Gebaren des Gemeinderats, sich für (wirtschaftliche) Partikularinteressen vor den Wagen spannen zu lassen, muss auch die bürgerlichen Parteien interessieren. (Das bisherige) Stillschweigen ist keine Strategie, wenn es um grundsätzliche Fragen von Demokratie und politischem Anstand geht. In einem Parlament müssten sie mindestens Farbe bekennen.

Matthias Herfeldt, Präsident Grüne Horgen


 

Anfrage zur Lichtverschmutzung

12. Dezember 2013

Seit 20 Jahren haben sich in der Schweiz die Lichtemissionen alle 7 Jahre verdoppelt. Strassen, Gebäude und Pärke werden hell, oftmals unsachgemäss und übermässig beleuchtet. In der Weihnachtszeit, wo Hausfassaden und Gärten mit allerlei Zierbeleuchtungen wie blinkenden Samichläusen versehen werden, ist das Thema der Lichtverschmutzung besonders aktuell. Das belastet nicht nur die Umwelt durch (zu) hohe Energiekosten. Auch werden nachtaktive Tiere empfindlich gestört, die Blütezeiten von Pflanzen sich verschieben sich, was beispielsweise zu Frostschäden führen kann, und Menschen werden in ihrem Schlaf gestört. Gestützt auf Empfehlung des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) fragen die Grünen den Gemeinderat, was Horgen zur Reduktion der Lichtverschmutzung bereits getan hat oder noch zu tun gedenkt bzw. wie auch Private animiert werden können, einen Beitrag zur Reduktion von überflüssigem Licht zu leisten (vgl. Anfrage).