Aktuell

Grüne Wald fordern Steuererhöhung

Die Grünen von Wald fordern, die vom Gemeinderat vorgeschlagene Erhöhung von drei Steuerprozenten im neu überarbeiteten Voranschlag zu belassen und werden dies an der nächsten Gemeindeversammlung vom 14. März 2017 beantragen.

Kurzsichtiger und eigennütziger Handstreich im Dezember

In einem Handstreich haben Exponenten der FDP und des Unternehmerclubs sowie einige unzufriedene Bürger das Budget an der Gemeindeversammlung vom Dezember zurückgewiesen, welches allerdings das Sparpotential bereits weitgehend ausgeschöpft hatte. Der zuständige Gemeinderat, Urs Cathrein, FDP, war offensichtlich nicht in der Lage, die sinnvolle Steuererhöhung der eigenen Klientel zu erklären. Nach genauerer Analyse bleibt hier nur ein schaler Nachgeschmack. Schon jetzt gehört Wald zu den Gemeinden mit der höchsten Pro-Kopf-Verschuldung im Kanton Zürich. Wald wird ohne Steuererhöhung nicht in der Lage sein, die zukünftigen Investitionen ohne massive Neuverschuldung zu stemmen.

Verhindern wir ein Streichkonzert

In Planung sind unter anderem bereits die Sportplatzverlegung, die Bildungsinvestitionen in Laupen, die Bahnhofplatz Neugestaltung und damit Investitionen in die Bahnhofstrasse, aber auch ständige Ausgaben z.B. für die Kinderkrippe Nokimuz, Freiwilligenarbeit in den Vereinen oder Strassen- und Gewässerunterhalt sind gefährdet. Da schneiden sich die Steuer-Verweigerer mit ihrem egoistischen und kurzfristigen Denken ins eigene Fleisch. Die drei Steuerprozente sind darum die sinnvolle Möglichkeit, in Zukunft weiterhin handlungsfähig und für den Bürger attraktiv zu bleiben, sowie den kantonalen Steuerausgleich angemessen und ohne Geld zu verschenken in die eigene Finanzplanung einzubeziehen. Dass die Rückweisung des Budgets 2017 alles andere als durchdacht war, zeigen bereits die Massnahmen, welche im Notbudget notwendig wurden: Ausfall von Sporttag und Skilager in der Schule, diverse Investitionsvorhaben liegen auf Eis, die WAZ erschien als Rumpfversion, die Walder Fasnacht kann von der Gemeinde nicht gesichert werden und vieles andere mehr.

Setzen wir ein Zeichen

Darum ist es wichtig, dass wir ab der Gemeindeversammlung vom 14. März wieder mit einem nachhaltigen Voranschlag in die Zukunft gehen können, ohne kurzfristige Steuergewinne für Wenige, sondern als vernünftige, handlungsfähige Gemeinde mit hoffentlich irgendwann moderater Verschuldungssituation.


 

Wald ist in Steuerfragen im schweizerischen Vergleich nicht schlecht platziert.

Der Tagaesanzeiger hat dazu einen Blog online. Sehen Sie selbst wo sie persönlich mit Ihren Verhältnissen stehen.

5. April 2017

GrüneWalder Parteihöck 19:30 Uhr Eschenstrasse 11, bei Kathrin & Markus

Du bist herzlichst eingeladen mitzudiskutieren.


 

WaldSolar

Seit Herbst 2009 ist die Gemeinde Wald Trägerin des Energiestadt-Labels.  2013 verabschiedete der Gemeinderat ein Energieleitbild, in dem die Ziele und Handlungsfelder im Energiebereich verankert sind.

Energie in Wald ist

  • effizient
  • erneuerbar
  • lokal

Um die Ziele zu erreichen, bedarf es nicht nur Initiativen seitens der Parteien und Behörden. JedeR Walder EinwohnerIn kann und sollte konkret seinen Beitrag dazu leisten.

Am Walder Herbstmarkt 2013 hat die Grüne Partei die Gründung einer Solargenossenschaft angeregt. Daraus ist der Verein WaldSolar entstanden.

Solarstrom vom Schulhausdach

Mit WaldSolar produzieren Sie als MieterIn oder BesitzerIn einer ungeeigneten Dachfläche ihren Solarstrom auf dem Schulhausdach und bekommen den Ertrag wie mit einer eigenen Anlage ausbezahlt.

Weitere Infos unter http://www.waldsolar.ch oder unter Telefon 076 376 3071 (Lukas Karrer, Präsident des Vereins.