Aktuell

Kilchberg vor hundert Jahren im Bild

Am 2. Dezember 2017 präsentieren die Grünen Kilchberg am Chlausmärt auf dem Stockengut ihren neuen Kalender 2018 mit historischen Bildern. Die erstaunlichen Aufnahmen laden zum Schwelgen in Erinnerungen und zum Nachdenken über den aktuellen baulichen Wandel ein.

Bildquelle: Photoglob - Wehrli AG, Zürich - vor 1964Bereits in den letzten zwei vergangenen Jahren warteten die Grünen Kilchberg am Chlausmärt Kilchberg mit einem Kalender mit historischen Ansichten des Dorfes auf. Das Interesse an den Bildern war jeweils so gross, dass die Grünen für den kommenden Chlausmärt erneut einen neuen Kalender produziert haben.

Wie schon in den beiden Vorjahren enthält der Kalender mehrheitlich Aufnahmen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, welche unter anderem das Seeufer, Bendlikon, den Bahnhof und die Kirche zeigen. Die Bilder erlauben einerseits eine Begegnung mit Altbekannten und Vergangenem. Andererseits dürften sie stellenweise aber auch Erstaunen und Rätselraten auslösen, denn viele der abgebildeten Gebäude, Bäume und Gärten sind mittlerweile verschwunden oder werden von neuen Bauten verdeckt.

 

Damit dokumentiert der Kalender nicht zuletzt den Wandel Kilchbergs. Was vor rund hundert Jahren noch ein beschauliches Dorf war, ist mittlerweile zu einer modernen, leider aber auch zunehmend geschichtslosen Vorortsgemeine geworden. In diesem Sinne lädt der Kalender 2018 sowohl zu nostalgischen Gedanken als auch zum kritischen Nachdenken über die gegenwärtige Entwicklung Kilchbergs ein.

 

Der Kalender wird am 2. Dezember 2017 am Chlausmärt  auf dem Stockengut Kilchberg in limitierter Auflage von 50 Exemplaren aufliegen und kann dort gekauft werden. Ausserdem kann er zum Preis von CHF 28.- unter der folgenden E-Mail-Adresse bestellt werden: kilchberger-kalender@albione.ch.


 

Schliessung des Billetschalters am Bahnhof Kilchberg

 

teaser_bahnhof.jpgNun ist es also soweit. Auch der Billetschalter am Bahnhof Kilchberg wird geschlossen. Stattdessen werden Kurse zum Bedienen der Automaten angeboten. Problem also gelöst? Mitnichten. Der Unterschied zu einem bedienten Billetschalter ist nämlich gravierend. Künftig bedient nicht die SBB den Kunden sondern die Reisenden müssen den Automaten bedienen. Welch verkehrte Welt! Und wehe die Kunden machen dabei einen Fehler und geraten in eine Kontrolle!

 

Der Automat stellt auch keine Fragen und er kann nicht beraten. Er kennt keine Fahrpläne, kann weder Sitzplätze reservieren noch internationalen Billette verkaufen oder Geld wechseln. Auch der SBB- Slogan 'mit uns reist Ihr Gepäck ganz allein' ist zukünftig ein leeres Versprechen, wenn man damit zuerst zum Hauptbahnhof und dann wieder zurück reisen muss. Der Automat setzt zudem voraus, dass alle Reisenden sehen und unsere Schrift lesen können, was beides nicht selbstverständlich ist. Ein Automat akzeptiert keine Hunderternoten und gibt nur wenig Rückgeld. Und vor allem: ein Automat sagt weder Grüezi noch Danke und wünscht keinen schönen Tag. Aber genau das ist der Unterschied zwischen Reisen und transportiert werden.

 

Reto Planta


 

Wechsel an der Parteispitze

An der Generalversammlung der Grünen Kilchberg-Rüschlikon wurde der Vorstand gewählt. Kantonsrätin Edith Häusler löst Reto Planta als Co-Präsidenten ab.

 

Die Grünen aus Kilchberg und Rüschlikon trafen sich am 11. Mai 2016 im Hotel Belvoir in Rüschlikon zu ihrer diesjährigen Generalversammlung. Als Gast durften sie Thomas Wolfer begrüssen. Er ist Präsident der Grünen des Bezirks Horgen.

 

Reto Planta hatte auf diese Versammlung hin seinen Rücktritt erklärt. Seit 2005 war er Co-Präsident. Er war es auch, der damals die Initiative zur Gründung der gemeinsamen Ortspartei Kilchberg-Rüschlikon ergriffen hatte. Ganz besonders engagiert hat er sich für die Neuausrichtung des Stockengutes und er war der Initiant der beiden Velobörsen, die seit 2010 erfolgreich durchgeführt werden. Planerische Fragen wie die Bau- und Zonenordnung oder der Verkehrsplan waren dem Natur- und Umweltfachmann ein grosses Anliegen. Er engagierte sich stets auch für den öffentlichen Verkehr. So hat er zum Beispiel erfolgreich die Einführung der SBB-Tageskarten angeregt. Unzählig sind auch seine Ideen für die den grünen Stand am Chlausmärt und Stockenfest. Seine Verdienste wurden mit einem passenden Geschenk – einem Apfelbaum – verdankt.

 

Die Versammlung wählte Kantonsrätin Edith Häusler einstimmig als neue Co-Präsidentin. Sie wird nun zusammen mit Co-Präsident Gian Andrea Semadeni aus Rürschlikon die gemeinsame Ortspartei weiter entwickeln. Reto Planta bleibt als Kassier weiterhin im Vorstand. In seinem Ausblick wies der scheidende Co-Präsident bereits auf die Gemeindewahlen von 2018 hin. Mit sichtlichem Stolz konnte er die neu gestalteten Werbemittel präsentieren. Auf dem Programm steht auch die Einladung für den Gegenbesuch der Grünen aus der Kilchberger Partnerstadt Tübingen. Am Schluss wurden erste Ideen für das Stockenfest und den Chlausmärt diskutiert, bevor es nach rund einer Stunde zum gemütlichen Teil überging.


 

Abschiedsbrief an die Blutbuche in Bendlikon

siehe auch Artikel in der Zürichsee-Zeitung

teaser_blutbuche.jpgDeine Tage sind gezählt. Du seist schwach und brüchig, sagt man. Du bist plötzlich eine Gefahr für die Menschen, falls diese sich während Stürmen unter dir aufhalten. Oder für das Haus, das die Menschen viel zu nah an dich heran gebaut haben, und die sich jetzt über dich beschweren.

 

Du seist halt alt, etwa hundertjährig, sagt man. Man habe alles versucht, dich gepflegt und gehegt. Doch jetzt musst du weg. Die Säge wird kommen und dich in handliche Stücke zerkleinern. Man könne nichts mehr machen, sagt man. Man habe schon zwei Ersatzbäume gepflanzt, weiter vorne, am See.

 

Wie lange du wohl schon in Bendlikon stehst? Was hast du alles erlebt? Das erste elektrische Licht? Oder sogar schon die erste Eisenbahn vielleicht? Wie viele Hochzeiten im Hotel Löwen hast du miterlebt? Auf wie vielen Bildern bist du verewigt? Wie viele Stürme hast du ertragen? Wie viele Äste sind abgebrochen und du hast die Lücken mit neuen Zweigen und Blättern gefüllt?

 

Gross bist du geworden. Dein Kronendurchmesser sei zweiundreissig Meter. Das haben sie im Kilchberger Neujahrsblatt geschrieben. Und dass du sehr wertvoll seist, steht dort auch. Sie haben dich im Wurzelbereich vor den zerstörerischen Einflüssen des Neubaus geschützt. Das scheint gelungen zu sein, haben sie vor vier Jahren noch geglaubt.

 

Aber jetzt, jetzt kommt die Säge. Ende – aus – fertig. Die Säge wird sich durch deinen Stamm kämpfen. Viereinhalb Meter Umfang hast du schon. Dabei wächst du jedes Jahr nur drei bis vier Millimeter. Und wenn ich richtig rechne, dann bist du zwischen 180 und 240 Jahre alt geworden. Du stehst also schon länger in Bendlikon als das Bundeshaus in Bern und bist älter als die Schweizerische Eidgenossenschaft! Und vielleicht hast du in jungen Jahren sogar noch Wörter wie „Revolution“ oder „Napoleon“ gehört.

 

Sechs bis acht Menschengenerationen haben sich an dir erfreut und dich bewundert. Ich finde, du hast einen offiziellen Nachruf verdient. Denn was du kannst, das können wir Menschen nicht: Aus Wasser und Sonnenlicht hast du uns jahrelang Luft zum Atmen gespendet. Danke!

 

             Kilchberg, 17. April 2016                               Reto Planta


 

Velobörse 2016

Durchwegs zufriedene Gesichter

7. Velobörse KilchbergDie traditionelle Velobörse der Kilchberger Grünen und Grünliberalen fand ausnahmsweise erst eine Woche nach Ostern statt. Die Organisatoren wurden mit sehr vielen Velos und noch mehr Besuchern belohnt. Das schöne Frühlingswetter hat auch eine grosse Kinderschar motiviert, am Kinderflohmarkt des Elternvereins ihre alten Sachen zu verkaufen.

 

Die siebte Kilchberger Velobörse konnte einen neuen Rekord verzeichnen: Noch nie wurden so viele Fahrräder in allen Grössen und fast allen Farben angeboten. Vom Tandem bis zum Einrad, vom Anhänger für Kinder bis zum Elektro-Bike war alles vorhanden. 114 Velos standen Punkt 14 Uhr in Reih und Glied bereit. Die Preise bewegten sich von 15 bis über 1000 Franken. Die meisten Artikel wurden jedoch für weniger als 100 Franken verkauft. Für 13 Velos interessierten sich mehrere Personen. Mittels einer schriftlichen Auktion wurde das höchste Angebot ermittelt. Insgesamt wurden 54 Velos verkauft. Deren ehemaligen Besitzer waren jeweils überglücklich, wenn sie das Geld in Empfang nehmen konnten. Etwa die Hälfte der nicht verkauften Räder wurde zurückgegeben. Der Rest wurde von der „Rumänienhilfe“ gerne angenommen.

 

Auf dem vom Elternverein organisierten Kinderflohmarkt wurden neben Spielsachen auch Bücher, CDs, DVDs und Kleider verkauft. Auf bunten Tüchern am Boden sitzend boten die jungen Händler und Händlerinnen ihre Waren an. Auch hungrige und durstige Besucher kamen auf ihre Rechnung. In der Festwirtschaft konnten sie Hotdogs, feine Kuchen, kalte Getränke und Kaffee geniessen.7. Velobörse Kilchberg

 

Auch an der diesjährigen Velobörse gab es wiederum nur zufriedene Gesichter: Alle die ein günstiges Velos ergattern konnten - alle die für ihr Platz versperrendes Fahrrad Geld erhielten - die Rumänienhilfe - und nicht zuletzt die Organisatoren waren sichtlich erfreut über den tollen Anlass. Viele Besucher und Besucherinnen lobten die gute Organisation und würdigten den Einsatz der über zwanzig freiwilligen Helferinnen und Helfer.

 

Ein riesiges Dankeschön gehört auch der Gemeinde! Ohne die grossartige Unterstützung durch die Schule, den Werkhof und die Gemeindeverwaltung könnte die Velobörse nicht durchgeführt werden.

 

OK Velobörse, Reto Planta


 

Zehnjähriges Jubiläum

Im Forsthaus Chopfholz in Rüschlikon feierte die Ortsgruppe ihr 10-jähriges Bestehen bei einem feinen Foundue-Plausch. 


Grüne Stimmfeigabe beim Meierhüsli

Der Vorstand der Grünen Kilchberg hat für den Kredit von 3.7 Mio Franken zur Renovation des Meierhüsli Stimmfreigabe beschlossen. Denn sowohl ein Ja als auch ein Nein führen zu einem unbefriedigenden Resultat.

 

MeierhüsliDie Grünen Kilchberg begrüssen ausdrücklich, dass die Gemeinde ihre Verantwortung wahrnimmt und diese gemeindeeigene Liegenschaft endlich saniert. Denn es ist und bleibt die Pflicht der Gemeinde für die Erhaltung Ihres Besitzes zu sorgen. Dass der Kredit nun so hoch ausfällt hat auch damit zu tun, dass in den letzten Jahren nichts ins Meierhüsli investiert worden ist. Auch andere gemeindeeigenen Liegenschaften sind in einem desolaten Zustand, da der Unterhalt vernachlässigt wird.

 

Nicht überzeugt sind die Grünen vom Nutzungskonzept. Der vielfältige Veranstaltungskalender zeigt eindrücklich, dass in Kilchberg kein Mangel an kulturell nutzbaren Räumlichkeiten herrscht. Mit einem Ja zum Kredit wird auch dieses Nutzungskonzept verbindlich verankert, sodass die Räume mehrheitlich weiterhin leer stehen werden.

 

Ein Verkauf des Meierhüsli an Private kommt für die Grünen nicht in Frage. Dazu ist das Meierhüsli aus historischen und ortsbaulichen Gründen viel zu wertvoll. Es gibt diesbezüglich gewiss gute Beispiel, aber eben auch das Gegenteil. Der Verkauf an Private ist einfach keine Garantie, dass sorgfältig mit dem kulturellen Erbe umgegangen wird. Und es gibt in Kilchberg am See bereits ein privates Grundstück, das man mit Fug und Recht als Schandfleck beheichne  darf.


 

Kalender mit historischen Bildern aus Kilchberg

 

Die Grünen Kilchberg haben einen exklusiven Fotokalender produziert. Dieser kann erstmals am Samstag, 28. November am Chlausmärt auf dem Stockengut Kilchberg gekauft werden.  Die Auflage ist auf maximal fünfzig Exemplare beschränkt.

 

Schon das Titelblatt macht Freude. Es zeigt eine rund hundert Jahre alte Ansichtskarte mit Kilchberger Kindern, welche die Dorfstrasse hinunter schlitteln. Weiter zu sehen sind das 1891 erbaute Primarschulhaus und die 1898 erstellte elektrische Strassenbeleuchtung. Entstanden ist das Bild um 1911 herum und die Ansichtskarte stammt aus dem berühmten Kartenverlag der Gebrüder Wehrli aus Kilchberg.

 

Mit ihrem erstmals produzierten Fotokalender wollen die Grünen Kilchberg einen kulturellen und geschichtlichen Beitrag leisten. „Gerade in Zeiten mit einem Bauboom ist es sinnvoll, hin und wieder einen Blick in die Vergangenheit zu werfen“, sagt Reto Planta, der Initiant des historischen Kalenders.

 

Die Bilder des Kalenders veranschaulichen die ortsbauliche Entwicklung – von einem Weinbauerndorf zu einem Vorort von Zürich.  Die Aufnahmen dokumentieren eine verhängnisvolle Zeit, in der oft wertvolles Baugut zu schnell neuen Bauwerken geopfert worden ist. Markante Bauten, die damals landschaftsprägend waren, gehen heute im allgemeinen Siedlungsbrei unter.

 

Im Kalender enthalten sind unter anderem Aufnahmen von der Seegfrörni 1929, der prächtigen Bahnhofstrasse, dem Sekundarschulhaus, dem Hotel Löwen oder dem Oberen Mönchhof. Ganz besonders stolz sind die Macher des Kalenders auf eine Fotografie des Kilchberger Bahnhofes aus dem Jahre 1875. Es zeigt das Bahnhofsgebäude mit dem Güterschuppen allein auf weiter Flur. Alle Bilder des Kalenders stammen aus dem Bildarchiv der ETH-Bibliothek und können dort online angeschaut werden.

 

Wer selber alte Photos oder Ansichtskarten von Kilchberg hat wird gebeten, sich am Stand der Grünen Kilchberg zu melden. Falls sich genügend geeignete Bilder finden lassen, ist auch für das nächste Jahr ein Kalender mit historischen Aufnahmen geplant. 

 

Der Kalender kostet 28 Franken und ist am Chlausmärt ab 13 Uhr erhältlich. Es hat, so lange es hat. Falls am Chlausmärt nicht alle Exemplare verkauft werden, kann der Kalender mit einem E-Mail an gruene-kilchberg@bluewin.ch bestellt werden.

 


 

Grüne in der Mehrheit

Tübingen, die schwäbische Partnerstadt von Kilchberg ist fest in Grüner Hand. Mit Boris Palmer als Oberbürgermeister steht der Stadt seit neun Jahren ein grüner Querdenker vor. Auch im Stadtparlament stellen die Grünen die Mehrheit. Dies war Anlass genug für den Stadtverbandsvorstand Grüne Tübingen alle Grünen aus den elf ausländischen Partnerstädten einzuladen. Als Kulisse diente das Stadtfestwochenende vom 10.–12. Juli 2015.

Die Grünen Kilchberg-Rüschlikon reisten mit einer Sechser-Delegation an. Neben den Kilchbergern waren noch ein Parlamentarier aus Aigle (VD) und eine Parlamentarierin aus Monthey (VS) der Einladung gefolgt.

Während dieser Tage trafen sich die Gäste aus der Schweiz mit Grünen Gemeinderats- und Kreistagsabgeordneten, mit denen sie sich über zahlreiche kommunalpolitische Themen austauschten. Auch wenn alle Schweizer schon mal in Deutschland und fast alle Tübinger in der Schweiz waren, war es wichtig einander die politischen Systeme vorzustellen, denn niemand wusste genau wie die staatlichen Ebenen und Aufgaben der Gemeinden, Bezirke / Landkreise, Kantone / Länder des anderen Landes aufgebaut und organisiert sind.

Am Samstagvormittag zeigte Boris Palmer in einer zweistündigen Stadtführung jeweils vor Ort, wie sich seine grüne Politik nach neun Jahren im Amt als Oberbürgermeister konkret bemerkbar macht. Insbesondere machte er auf seine Verkehrspolitik aufmerksam, die erreichte, dass Tübingen heute die Stadt bundesweit mit dem anteilmässig kleinsten Autoverkehr ist. Wichtig ist ihm die Aufwertung der Innenstadt mittels Begegnungszonen und Umgestaltung der Durchgangsstrassen. Mittels städtebaulicher Planung erreichte er ein qualitatives und quantitatives Wachstum innerhalb der bestehenden Siedlungsfläche (Innenentwicklung). Seine nachhaltige Wachstumsstrategie zog in den letzten Jahren einige gutverdienende Bewohner an und erreichte, dass innovative Unternehmen neue Arbeitsplätze in der Stadt schafften. Diese Strategie hatte zur Folge, dass die Steuereinnahmen in den vergangenen Jahren erheblich anwuchsen und die heutige schuldenfreie Finanzsituation bewirkten. Anstatt Steuern zu senken, investiert die Universitätsstadt Tübingen kräftig in seine in die Jahre gekommene Infrastruktur und die Wirtschaftsförderung.

Der Sonntagmorgen war dem Thema Naturschutz gewidmet. Bei strahlendem Wetter wurden die Gäste durch eine grosse, altehrwürdige Streuobstwiesenlandschaft geführt, die durch eine Erweiterung des Universitätsspitals gefährdet ist.

Alle Beteiligten empfanden das Wochenende mit interessanten Gesprächen als bereichernd, sodass von allen Seiten eine Verstetigung des Austauschs angestrebt wird, sei es in Form von Informationsaustausch, persönlichen Kontakten oder weiteren Besuchen in Tübingen oder seinen Partnerstädten.


Parolen der Grünen Kilchberg zur kommunalen Urnenabstimmung vom 14. Juni 2015

Trotz Vorbehalten zweimal Ja

Die Grünen unterstützen die beiden Vorlagen des Gemeinderates von Kilchberg, über die am 14. Juni 2015 an der Urne abgestimmt wird. Sie sagen Ja zum Baukredit von 10.2 Millionen Franken für die Umnutzung und Sanierung der Schulanlage Brunnenmoos. Beim Zusatzkredit für den Abschluss der Neuausrichtung des Stockengutes unterstützen die Grünen die Variante mit dem Hofladen im ehemaligen Schweinestall.

Die Grünen Kilchberg stehen nach wie vor hinter dem Volksentscheid von 2008 und der Neuausrichtung des Stockengutes. Verschiedenste Gründe haben dazu geführt, dass der damals bewilligte Rahmenkredit von 2.8 Millionen Franken nicht ausreicht. Mit dem Zusatzkredit von rund 1 Million Franken kann die Neuausrichtung abgeschlossen werden. Für die Variante Hofladen im ehemaligen Schweinestall sprechen die tieferen Kosten, die Nutzung eines leer stehenden Gebäudes sowie die Vereinfachung der Arbeitsabläufe. Mit dieser Investition wird ein Mehrwert für die ganze Bevölkerung geschaffen. Die kleinkrämerischen Begründungen der RPK für ihr Nein sind unverständlich. Eine Ablehnung des Zusatzkredites würde kein einziges Problem lösen, sondern nur aufschieben. Am meisten davon betroffen wäre das Personal, welches auf dem Stockengut seit Jahren unter schwierigen Bedingungen eine hervorragende Arbeit leistet.

Fehlende Transparenz und Solaranlagen

Zum Baukredit von 10.2 Millionen Franken für die Sanierung der Schulanlagen Brunnenmoos haben die Grünen Kilchberg ein zähneknirschendes Ja beschlossen. Mit dem Umzug der Sekundarschule in den Campus Moos nach Rüschlikon ist der ideale Zeitpunkt für eine Sanierung gegeben. Dass der Gemeinderat Kilchberg aber berechtigte Fragen mehrerer Stimmbürger zur künftigen Nutzung des Schellergutes (Musikschule und Jugibox) sowie dem Schwellenkindergarten nicht beantworten kann oder will, ist mehr als ärgerlich. Die Grünen fordern den Gemeinderat dringend dazu auf, transparent über die Absichten und Pläne im Gebiet Schellergut und Werkhof/Feuerwehr zu informieren. Ebenfalls unverständlich ist die fehlende Nutzung der Dächer für Solaranlagen, denn diese vier Gebäude sind hervorragend dafür geeignet: Die Solaranlage der EKZ auf der denkmalgeschützten Turnhalle beweist dies eindrücklich. Auch für die Erstellung von Solaranlagen gibt es einen idealen Zeitpunkt, nämlich bei Sanierungen der Gebäudehülle. Schade für die verpasste Chance.

Bildquelle: Google Maps


Grüne fordern zusätzliche Busfahrten zwischen Adliswil und Kilchberg

Anliegen der Bevölkerung ernstnehmen!

Unsere Umfragen in der Bevölkerung haben ergeben, dass sich die Menschen bessere öV-Verbindungen zwischen Kilchberg und dem Sihltal wünschen – und wir sind aktiv geworden: Unsere Kantonsrätin Edith Häusler (Kilchberg) und unser Adliswiler Gemeinderat Ueli Gräflein haben je eine Eingabe an den Stadtrat Adliswil und den Gemeinderat Kilchberg gemacht. Wir fordern eine direkte Busverbindung zwischen Adliswil und Kilchberg.

Artikel zum Thema in der Zürichseezeitung


Artikel für Kilchberger Gemeindeblatt zum Schul- und Fusswegkonzept Kilchberg September 2014

Grüne am Stockefäscht

Während fast alle andern Parteien durch Abwesenheit glänzten waren die Grünen Kilchberg am Stockefäscht wiederum mit einem attraktiven Stand vertreten. Sie haben sich einem aktuellen und brisanten Thema angenommen, dem Fussverkehr.

Ausgehend von zehn Foto-Beispielen wurden die Besucher und Besucherinnen gefragt, ob und wo das Fusswegnetz von Kilchberg verbessert werden könnte. Die Reaktionen waren durchwegs positiv. Mehr als 40 Anregungen konnten erfasst und auf dem Ortsplan festgehalten werden. Auch Schulkinder haben ihre konkreten Anliegen mitgeteilt. All diese Vorschläge werden nun in die Arbeitsgruppe eingebracht und hoffentlich in das Konzept aufgenommen.

Durch den direkten Kontakt mit den Einwohnerinnen und Einwohnern von Kilchberg haben die Grünen Kilchberg einmal mehr erfahren, wo der Schuh drückt. Die meistgehörte Aussage lautete: Wir haben es der Gemeinde gemeldet, aber es passiert nichts!" Es ist zu hoffen, dass bei der Erarbeitung des Schul- und Fusswegkonzeptes die Bürger- und Schülerbeteiligung gelingt. Ein Anfang wurde gemacht.

Reto Planta

Präsident Grüne Kilchberg

Anregungen zur Verbesserungen der Fusswege in Kilchberg nehmen wir jederzeit gerne entgegen.

Artikel im Kilchberger, 13. August 2014: «Gefährliche Fusswege in Kilchberg»